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Details zur Wettsteuer bei bwin

sportingbetbwin ziehen bei jedem Kunden mit deutschem Wohnsitz die deutsche Wettsteuer ab. Allerdings wird dabei nicht der Wetteinsatz als Basis genommen. Vielmehr zieht bwin die Wettsteuer vom Brutto-Gewinn ab. Bei jeder verlorenen Wette übernimmt bwin die Wettsteuer. Anhand eines einfachen Beispiels lässt sich sehr leicht illustrieren, mit welchen Abzügen ein Kunde rechnen muss:

Der Kunde gewinnt eine Wette mit der Quote 2,0. Bei einem Einsatz von 10 Euro errechnet sich ein Gewinn von 20 Euro. Das ist aber nur der Bruttogewinn. Erst nach Abzug von 5 Prozent, also 1 Euro, steht der Nettogewinn fest: 19 Euro.

Wettsteuer bei bwin auf einen Blick:

  • Wird die Wettsteuer erhoben? Ja
  • Vom Gewinn oder vom Einsatz? Gewinn

Bei jeder Wette können Kunden mit deutschem Wohnsitz bei bwin schon bei der Planung der Wette sehen, welcher Nettogewinn möglich ist. Auf dem Wettschein wird neben dem Bruttogewinn vor Steuerabzug auch der Nettogewinn nach Steuerabzug angezeigt. Das ist für den Kunden nach unseren bwin Erfahrungen ein großer Vorteil, denn ansonsten wäre es erforderlich, von jedem Bruttogewinn in mühevoller Kleinarbeit händisch die Wettsteuer abzuziehen. Maßgeblich für alle Entscheidungen sollte immer der Nettogewinn sein. Die Wettsteuer hat somit einen unmittelbaren Einfluss auf die Sportwetten-Auswahl.

bwin - 1

Wettsteuer lässt die Quote sinken

Die Wettsteuer hat zur Folge, dass die Quote sinkt. Im Beispiel hat der Kunde letztlich nur noch eine Quote von 1,9 und nicht von 2,0. Das ist ein wichtiges Detail, das jeder Kunde beachten sollte. Dass bwin den potentiellen Nettogewinn präsentiert, macht es für deutsche Kunden erheblich einfacher, die besten Wetten zu finden. Aber der Kunde muss diese Chance auch nutzen. Es ist nicht unbedingt gesagt, dass ein Abzug der Wettsteuer eine Wette unattraktiv macht, denn wenn die Quote vor Steuerabzug sehr gut ist, kann es durchaus sein, dass auch die Netto-Quote im Vergleich mit anderen Wettangeboten immer noch auf Top-Niveau ist.

Wetten mit extrem niedrigen Quoten nicht erlaubt (für Kunden aus Deutschland)

Deutsche Kunden dürfen bei bwin aufgrund der Wettsteuer nur Wetten abschließen, die mindestens eine Quote von 1,1 haben. Das ist in der Praxis kein Problem, denn Wetten mit derart niedrigen Quoten sind in der Regel ohnehin nicht empfehlenswert, sei es nun mit oder ohne Wettsteuer. Der Gewinn wäre bei einer Wette mit eine Quote unter 1,1 in Relation zum Einsatz so niedrig, dass sich die Wette nicht lohnen würde. Aber anhand dieser Beschränkung für Kunden, denen die Wettsteuer abgezogen wird, wird deutlich, dass der deutsche Gesetzgeber mit Steuer auf Sportwetten das Geschäftsmodell der Wettanbieter beeinflusst. Letztlich hält sich der Schaden für den Wettkunden aber in einem vernünftigen Rahmen, zumal verlorene Wetten bei nwin steuerfrei für den Kunden sind.

Bwin_Lizenz

3 Experten-Tipps für Kunden, die trotz Wettsteuer ihre Gewinne optimieren wollen

Tipp 1: Beim Buchmacher-Vergleich immer die Nettoquoten bzw. Nettogewinne vergleichen

Beim Vergleich unterschiedlicher Wettangebote ist es sinnvoll, immer die Nettoquote bzw. den Nettogewinn zu vergleichen. Bei den meisten Buchmacher ist es möglich, den Wettschein auszufüllen und vor der Abgabe zu überprüfen, wie hoch der potentielle Gewinn ist. Wenn du immer den gleichen Wetteinsatz eingibst, kannst du eine Wette bei verschiedenen Buchmachern sehr einfach anhand eines Überprüfung des potentiellen Nettogewinns vergleichen. Du musst nicht unbedingt die Nettoquote vergleichen, wenn es nur darum geht, für eine ganz bestimmte Wette den besten Buchmacher zu finden. Insbesondere bei Wetten mit hohen Einsätzen empfiehlt es sich, mehrere Buchmacher miteinander zu vergleichen, am besten mit einem Wettquotenrechner, der nicht nur die bwin Wettsteuer, sondern auch die Wettsteuer der anderen Wettanbieter berücksichtigt.

Tipp 2: Genaue Regelung bei Abzug der Wettsteuer ist nicht wichtig

Von einigen vermeintlichen Experten wird behauptet, dass es ein großer Unterschied sei, ob die Wettsteuer vom Einsatz oder vom Gewinn abgezogen würde. Aber das ist in der Regel nicht der Fall, wie das folgende Beispiel zeigt:

Wetteinsatz: 100 Euro
Wettquote: 3,0

Variante 1: Wettgewinn wird besteuert

Gewonnene Wette:

Bruttogewinn: 300 Euro
Nettogewinn: 285 Euro

Verlorene Wette:

Verlust des Wetteinsatzes von 100 Euro.

Variante 2: Wetteinsatz wird besteuert

Gewonnene Wette:

Bruttoeinsatz: 100 Euro
Nettoeinsatz: 95 Euro

Wettgewinn: 285 Euro

Verlorene Wette:

Bruttoeinsatz: 100 Euro
Nettoeinsatz: 95 Euro

Wettverlust: 100 Euro (95 Euro Einsatz + 5 Euro Wettsteuer)

Es mag sich zwar besser anfühlen, wenn der Wetteinsatz nicht besteuert wird, aber einen Vorteil hat der Kunde dadurch letztlich nicht. Wenn die Wette verloren wird, ist es für den Kunden unerheblich, ob der Wetteinsatz komplett an den Buchmacher oder aber z.T. an den deutschen Fiskus überwiesen wird.

Merke: Es ist in der Regel nicht entscheidend, ob die Wettsteuer vom Einsatz oder vom Gewinn abgezogen wird.

Tipp 3: Einen  alternativen Buchmacher wählen, der keine Wettsteuer abzieht

Grundsätzlich ist es immer noch möglich, einen Buchmacher zu finden, der bei Kunden aus Deutschland keine Wettsteuer berechnet. Allerdings gibt es nur noch wenige Anbieter, die Sportwetten ohne Wettsteuer offerieren. Zu diesen Anbietern zählen Tipico, Expekt, Pinnacle, Mobilbet, ComeOn und Youwin. Allerdings ist die fehlende Wettsteuer noch keine Garantie dafür, dass die Quote bei einer Wette automatisch hoch ist. Auch ohne Wettsteuer ist es erforderlich, einen detaillierten Vergleich der unterschiedlichen Wettquoten zu machen. Die Wettanbieter, die für den Kunden die Wettsteuer übernehmen, tendieren zumindest teilweise dazu, niedrigere Quoten zu haben, da ansonsten kaum noch ein Gewinn für den Buchmacher übrig bleibt. Das ist auch der Hauptgrund dafür, dass mittlerweile die meisten Buchmacher in Deutschland die Wettsteuer in Rechnung stellen. Ein nützlichlicher Profi-Tipp: Es lohnt sich, nicht nur den bwin Bonus für Neukunden zu kassieren, sondern auch andere lukrative Bonusangebote zu nutzen, um den Nachteil der Wettsteuer auszugleichen.

Merke: Buchmacher ohne Wettsteuer bieten nicht automatisch höhere Nettogewinne!

Bwin_Sicherheit

Wichtige Frage für alle Sportwetten-Fans in Deutschland: Sind Sportwetten-Gewinne steuerpflichtig?

Nein, Sportwetten-Gewinne sind in der Regel nicht steuerpflichtig, da es sich laut Gesetzgeber um ein Glücksspiel handelt. Es gibt allerdings eine Ausnahme, die jedoch nur sehr wenige Kunden betrifft: Wenn ein Sportwetten-Profi ausschließlich (!) von Sportwetten lebt, kann es passieren, dass das Finanzamt die Gewinne versteuern will. Das ist zwar ein Widerspruch zu der Vorgabe, dass Sportwetten ein Glücksspiel seien, aber da es um Steuereinnahmen geht, dürfte es schwer sein, in einem entsprechenden Fall das Finanzamt davon zu überzeugen, auf die Versteuerung der Gewinne zu verzichten.

Für 99,99 Prozent der Sportwetten-Kunden gilt aber in Deutschland: Die Gewinne sind (unabhängig von der Höhe) steuerfrei.

Der OpenOdds.com-Test: die Top-10-Buchmacher
WettanbieterUnser
Testergebnis
Unser
Erfahrungsbericht
Bonus-
Bewertung
Unser-
Bonus-Test
194 / 100Bet365
Erfahrungen
95 / 100Bet365 Bonus
293 / 100Betway
Erfahrungen
93 / 100Betway Bonus
392 / 100William Hill
Erfahrungen
80 / 100William Hill Bonus
492 / 100Interwetten
Erfahrungen
92 / 100Interwetten Bonus
592 / 100Sportingbet
Erfahrungen
93 / 100Sportingbet Bonus
692 / 100Mobilbet
Erfahrungen
92 / 100Mobilbet Bonus
792 / 100Tipico
Erfahrungen
92 / 100Tipico Bonus
892 / 100myBet
Erfahrungen
91 / 100myBet Bonus
989 / 100NetBet
Erfahrungen
86 / 100NetBet Bonus
1088 / 100BetVictor
Erfahrungen
90 / 100BetVictor Bonus

Autor Stefan Bauer