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Confed-Cup: Das ist der Kader für den Confed-Cup

Lange wurde überlegt, welche Spieler Bundestrainer Joachim Löw wohl mit zum Confed-Cup im Juni und Juli mit nach Russland nehmen würde. Das Geheimnis ist jetzt gelüftet und hat für eine Menge Gesprächsstoff gesorgt. Lediglich drei Weltmeister stehen im Kader, zahlreiche etablierte Spieler dürfen ihre Sommerpause genießen. Platz gemacht wurde vor allem für die jüngere Generation und so spricht der Bundestrainer ganz passend von einem „Perspektivkader“.

Sechs Debütanten mit in Russland dabei

Dass der Confed-Cup in Russland vor allem zum Ausprobieren, einstimmen und testen genutzt wird, zeigt der Blick auf die Neuankömmlinge in der DFB-Elf. Gleich sechs Spieler stoßen zum Team, die bislang noch kein einziges A-Länderspiel auf dem Konto haben. Im Detail sind das der Berliner Marvin Plattenhardt, die Hoffenheimer Kerem Demirbay und Sandro Wagner, der Leipziger Diego Demme und der Gladbacher Lars Stindl. Darüber hinaus wurde auch der ehemalige Bundesliga-Profi Amin Younes nominiert, der zuletzt zahlreiche starke Spiele für seinen Arbeitgeber Ajax Amsterdam zeigen konnte. Als einzig „gestandene“ Akteure sind die Weltmeister Julian Draxler, Shkodran Mustafi und Matthias Ginter mit an Bord. Aufgefüllt wird der Kader durch neun weitere Kicker, die allesamt noch für die U21 auflaufen dürften. Darunter zum Beispiel Benjamin Henrichs von Bayer 04 Leverkusen, Leroy Sane von Manchester City oder Timo Werner von RB Leipzig.

Durchaus überraschend kam für einige Fans die Nicht-Nominierung von Serge Gnabry oder auch Max Meyer, immerhin haben diese beiden bereits in der A-Elf auflaufen dürfen. Der Grund hierfür ist aber schnell gefunden, denn ab dem 16. Juni startet in Polen die U21-Europameisterschaft – und da sollen diese erfahreneren Spieler jetzt mit anpacken.

Löw nimmt Confed-Cup sehr ernst

Den allerbesten Ruf genießt der Confed-Cup nicht. Und auch der Kader von Bundestrainer Joachim Löw macht deutlich, dass der Fokus vor allem auf dem Turnier ein Jahr später liegt. Viele der Nominierten werden dann aber ziemlich sicher nicht mit dabei sein. Dennoch erklärte der Bundestrainer in der Pressekonferenz der Nominierung, dass sich die deutsche Mannschaft genau so gut vorbereiten werden, wie auf eine Weltmeisterschaft oder Europameisterschaft. Gleichzeitig erklärte er, dass die Mannschaft auch das Land und die Atmosphäre in Russland kennenlernen wollen und das es sich dabei um wichtige Erfahrungen handele.

Die Schonung einiger etablierter Spieler wie Marco Reus oder Mario Gomez erklärte Löw damit, dass er diese Kräfte vor allem 2018 brauche. Drei Turniere innerhalb von drei Jahren halte er für grenzwertig, so der Bundestrainer. Dementsprechend sei es wichtig, solche Spieler zu schonen. Denn nach wie vor laute das Ziel die WM 2018. Und bereits vor dem Confed-Cup stehen zudem noch zwei weitere Aufgaben an. Am 6. Juni trifft die DFB-Elf in Kopenhagen auf Dänemark, am 10. Juni geht es in der WM-Qualifikation in Nürnberg gegen San Marino.

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