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DFB-Elf: Die verletzten Sorgenkinder des Joachim Löw

DFB-Elf: Die verletzten Sorgenkinder des Joachim Löw

DFB-Elf: Die verletzten Sorgenkinder des Joachim Löw

Die Euro 2016 in Frankreich ist nur noch ein paar Wochen entfernt, aber für Joachim Löw ist das nicht gerade Grund zur Freude. Am 10. Juni 2016 ist Anpfiff und der Bundestrainer hat noch etwas Zeit, bis er seinen vorläufigen und bald endgültigen Kader nominieren muss. Wie sich zeigt, könnte es dabei vor allem auf der Sechser-Position zu einem Engpass kommen. Hinter dem Einsatz von WM-Gewinner Bastian Schweinsteiger steht immer noch ein fettes Fragezeichen. Sami Khedira ist nun auch verletzt und befindet sich somit auf der „Sorgenkinder-Liste“ des Bundestrainers. Bei Ilkay Gündogan wurde das EM-EinsatzFragezeichen direkt durch ein Ausrufezeichen ersetzt – kein EM-Einsatz für ihn!

Euro 2016 definitiv ohne Gündogan

Pechvogel Ilkay Gündogan wird erneut bei einem Fußball-Großereignis fehlen. Der Mittelfeldspieler zog sich im Training seines Vereins eine schwere Knieverletzung zu. Somit ist nicht nur die Saison bei Borussia Dortmund gelaufen, sondern auch die Teilnahme an der Euro 2016 entschieden. Gündogan hatte sich im Training die Kniescheibe ausgerenkt. Die Verletzung zog er sich ohne Fremdeinwirkung zu. „Das ist natürlich ein Rückschlag für uns alle, vor allem aber ist es ganz bitter für Ilkay selbst. Nachdem er schon in Brasilien verletzungsbedingt ausgefallen ist, verpasst er nun auch die Europameisterschaft, für die er sich so viel vorgenommen hatte“, so Löw.

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Die neuen müssen es richten

Besonders bitter hierbei ist die Tatsache, dass Gündogan die WM in Brasilien aufgrund von Rückenbeschwerden auch verpasste. Er muss jetzt mit einer Auszeit von drei Monaten rechnen. Somit fällt er nicht nur für die letzten Spiele der Borussen und der EM aus, er muss sich auch Sorgen den Wechsel zu Manchester City machen. Zuletzt wurde er immer wieder als heißer Neuzugang gehandelt, aber ob die Sky Blues nach seiner Verletzung weiterhin an ihm interessiert sind, bleibt nun abzuwarten.

Khedria und Schweinsteiger können noch hoffen

Während die Entscheidung im Fall Gündogans schon gefallen ist, können sowohl Schweinsteiger als auch Khedira noch auf einen Einsatz bei der Euro 2016 hoffen. Letzterer zog sich eine Wadenzerrung zu und wird nun mindestens zwei Wochen ausfallen. Der Einsatz im Pokalfinale gegen den AC Mailand am 21. Mai 2016 ist ebenfalls noch ungewiss. Ein weiterer Mittelfeldspieler, der Löw fehlen könnte. Auch Bastian Schweinsteiger ist schon seit längerer Zeit verletzt. Wann der Kapitän der deutschen Nationalelf zurückkehren wird, ist ungewiss.

Schweinsteiger ist seit einer Innenbandblessur am rechten Knie ebenfalls eins der Sorgenkinder des Joachim Löw. Bei der WM 2014 waren allerdings sowohl Schweinsteiger als auch Khedira gesundheitlich nicht frei von Verletzungen. Im Verlauf der Meisterschaft erwiesen sich beide aber als wichtige Spieler in Richtung WM-Titel. Eine Tatsache, die sowohl Fans als auch den Spielern selbst vielleicht etwas Zuversicht geben könnte. Am 23. Mai 2016 wird Löw seinen vorläufigen Kader bekannt geben. Sieben Tage später, am 30. Mai, wird er dann den finalen Kader benennen. Als Alternativen für die Sechser-Position stehen ihm dabei Kramer (Leverkusen), Kimmich (Bayern München), Goretzka (Schalke), Weigl (Dortmund) und Dahoud (Gladbach) zur Verfügung.