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DFB-Elf: Löw auf der Jagd nach Jonathan Tah?

Ist Tah eine Option für die EM 2016

Ist Tah eine Option für die EM 2016

DFB-Trainer Joachim Löw scheint sich wieder umzusehen und neue Talente zu suchen, die er dann für die Aufstellung der Nationalmannschaft nominieren kann. Jüngstes Talent mit großer Hoffnung ist der Bayer-Spieler Jonathan Tah. Der 20-Jährige konnte bislang eine äußerst überzeugende Saison spielen und macht sich nun Hoffnungen auf eine Nominierung durch Löw. Schneider, der Assistent von Löw, fand schon passende Worte für den Youngster: „Er hat sich sehr entwickelt. Mit seinen 20 Jahren ist er schon eine Persönlichkeit mit Potenzial.“ Positive Worte, die Schneider von sich gibt und sie natürlich auch Raum für Spekulationen lassen. Darüber hinaus ist klar, dass Deutschland in der Defensive derzeit einige Probleme hat, vor allem, weil Boateng verletzt fehlt. Doch auch beim Training vom AS Rom machte Löw halt und sah sich die Performance von Rüdiger an.

Zwei potentielle neue Spieler für Löw

Am vergangenen Wochenende verfolgten Schneider und Löw das Spiel Leverkusen vs. Darmstadt und konnten somit die Hoffnung schüren, dass Tah im Blickfeld des Bundestrainers liegt. Gute Chancen kann sich Tah aufgrund der Verletzungen durch Jerome Boateng und Holger Badstuber machen. Eventuell ist ein Einsatz so schon zu den ersten beiden Länderspielen des Weltmeisters möglich. Das erste Spiel gegen England findet am 26. März gegen England statt und das zweite Spiel am 29. März in München gegen Italien. Von Tah selbst gibt es kaum Worte zu den Spekulationen. Es sei für ihn zwar „eine große Ehre“, aber er wolle das Ganze nicht überbewerten. So bleibt er auf dem Boden der Tatsachen und sagt: „Ich will meine Leistung bringen und mit Leverkusen Erfolg haben“. Die Aussage Tahs unterstützt auch die meinung Schneiders zum jungen Spieler, der ihm eine große Persönlichkeit nachsagt. In der Saison bei Bayer hat Tah in allen Pflichtspielen von der ersten bis zur letzten Minute auf dem Feld gestanden und seine Leistung erbringen können. Dennoch lässt er sich durch die Gerüchte nicht aus der Ruhe bringen, dass er womöglich bald für sein verletztes Vorbild Boateng auf dem Rasen stehen könnte.

Tah wird von allen Seiten geschätzt

Der 1,92 Meter große Abwehr-Spieler ist auch in seinem Team hoch im Kurs und wird geschätzt. Von seinen Teamkollegen wird er Big Mike genannt. Mit dem Wechsel zu Bayer konnte er sich auf Anhieb einen Stammplatz in der Startelf sichern. Sein Trainer schwärmt dabei auch in den höchsten Tönen von ihm: „Man sieht Woche für Woche, was für ein großartiges Innenverteidiger-Talent wir da haben“, so Schmidt. Das Team ist sich einig, dass Tah für Bayer eine gute Leistung erbringt und sie auf ihn bauen können.

Neben Tah ist Löw auch von Antonie Rüdiger begeistert. Während in den italienischen Medien kein gutes Haar an ihm gelassen wird, sieht Löw bei ihm enormes Potenzial: „Er hat auf jeden Fall eine große Entwicklung gemacht. Er ist heute ein anderer Spieler, als er vor vier oder fünf Monaten war“, sagte Löw, nachdem er beim Training des Serie-A-Clubs zusehen konnte. Löw sieht bei dem Spieler viel Raum für Entwicklung und sich sicher, dass er noch viele gute Spiele zeigen wird. Besonders die Vielseitigkeit Rüdigers schätzt Löw sehr. Er ist nicht nur gelernter Innenverteidiger, sondern kann auch auf rechts spielen. Etwas, dass wohl für jeden Trainer wertvoll ist.

Es scheint als würde Löw seine Fühler nach neuen Talenten ausstrecken und dabei auf Tah gestoßen sein. Es bleibt abzuwarten, ob und wann er das Talent in die National-Elf holt. Rüdiger hat ja bereits sieben Auftritte hinter sich.