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DFB-Team: Zweiter Test-Gegner vor EM noch gesucht!

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Nachdem das letzte Jahr nicht ordentlich zu Ende gebracht werden konnte, da das Freundschaftsspiel gegen die Niederlande abgesagt werden musste, stehen am 26. und 29. März dieses Jahres die nächsten Testspiele an. Die Gegner lauten England und Italien, womit man eine echte Herausforderung vor sich hat. Vor der EM will man aber noch zwei weitere Tests durchführen, für welche erst ein Gegner gefunden wurde. Am 29. Mai 2016 wird man gegen Ungarn antreten. Der zweite Gegner sollte eigentlich China lauten, doch das Team lehnte die DFB-Anfrage ab.

Beide Spiele sollen in Deutschland stattfinden

Um den Aufwand so kurz vor der EM so gering wie möglich zu halten, sollten die Testspiele beide in Deutschland stattfinden. Trainer der ebenfalls für die Europameisterschaft qualifizierten Ungarn ist der ehemalige Bundesliga-Assistenztrainer Bernd Storck (Hertha BSC, VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund). Als sein Assistent wird Andreas Möller, der 1990 mit Deutschland Weltmeister wurde, eingesetzt. Stattfinden wird das Duell knapp zwei Wochen vor dem Turnier in Frankreich, sodass man keinesfalls erschöpft und leicht verletzt in die EM 2016 starten wird.

Das zweite Duell soll am 4. Juni stattfinden. Welche Nation als Gegner vorbeischaut, ist jedoch noch nicht geklärt, denn die eigentlich ausgewählten Chinesen lehnten die Anfrage der Mannschaft ab. Aufgrund der Tatsache, dass die EM zu diesem Zeitpunkt bereits nur noch eine Woche entfernt liegt, scheint es recht wahrscheinlich, dass man sich einen Gegner ähnlich Chinas aussucht. Als mögliche Alternativen können hier Japan, Australien, Mexiko und Co. gesehen werden. Welche Nation es am Ende wird, ist allerdings noch offen.

Im Turnier selbst muss sich „Die Mannschaft“ dann gegen ihre Gruppengegner Ukraine, Nordirland und Polen behaupten, sodass man erneut auf Bayern-Torjäger Robert Lewandowski treffen wird. An und für sich ist Gruppe C jedoch mehr als machbar, schaut man sich die Ambitionen der deutschen Nationalmannschaft an. Ob man diesen gerecht wird, dürften auch die Spiele gegen England und Italien zeigen. Wetten und Quoten sind für die anstehenden Aufeinandertreffen noch nicht vorhanden, doch Deutschland wird nicht als der Favorit auftreten, wie es zum Zeitpunkt der WM 2014 der Fall gewesen wäre.

Nationalmannschaft "kein Thema mehr"

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Rückkehr von Philipp Lahm wird es nicht geben

Unterdes hat der frühere Nationalmannschafts-Kapitän ein Comeback zur EM ausgeschlossen – auch aus Gründen der Fairness. Er begründete diese Aussage mit dem Verdienst einer Turnierteilnahme, den er in diesem Fall nicht erbringen könnte. „Spieler qualifizieren sich dafür. Ich weiß, wie schwierig so eine Qualifikation für die Spieler ist, sich immer wieder zu fokussieren für etwas, dass erst eineinhalb Jahre später kommt, eben die Europameisterschaft.“ Ich habe schon lange mit dem Thema Nationalmannschaft abgeschlossen“, bekräftigte der inzwischen 32 Jahre alte Lahm. „Ich werde einen schönen Urlaub haben“, sagte er mit Blick auf den Sommer. Zuschauer war er zuletzt bei der WM 2002 in Japan und Südkorea – mit 18 Jahren.

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