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Euro 2024: Ein neues Sommermärchen für Deutschland?

Müller Özil Klose

Die Weltmeisterschaft 2006 in der Bundesrepublik wird wohl kein deutscher Fußball-Fan jemals vergessen. Zwar hat es die DFB-Elf damals nicht zum Titel gebracht, dennoch war die Stimmung im gesamten Land schlichtweg beeindruckend. Umso erfreulicher ist es, dass sich Deutschland auch ganz offiziell um die Ausrichtung der Europameisterschaft im Jahre 2024 bewirbt. Möglicherweise dürfen die deutschen Fans also auf ein erneutes Sommermärchen hoffen – zumal Jogis Jungs den Titel im eigenen Land ja bisher schuldig geblieben sind.

Zehn Spielorte werden vorgeschlagen

Laut Angabe des DFB möchte sich der Deutsche Fußballbund bis zum 3. März bei der Europäischen Fußball-Union um die Vergabe der Europameisterschaft 2024 in Deutschland bemühen. In den letzten Wochen und Monaten wurde immer wieder passende Gerüchte laut, jetzt bestätigt sich der Verdacht. Allerdings stehen die Planungen noch mitten am Anfang, so dass zu nächst erst einmal über die zehn möglichen Stadien und Spielorte nachgedacht wird. Deutschland hat in dieser Hinsicht natürlich einiges zu bieten, so dass die Arenen in München, Dortmund, Gelsenkirchen, Berlin oder Hamburg durchaus Eindruck auf die Entscheider ausüben könnten.

Ohnehin stehen die Chancen der Bundesrepublik nicht allzu schlecht, schließlich sind in Deutschland auch die nötigen zusätzlichen Herausforderungen zu meistern. So müssten keine neuen Stadien gebaut werden, die Infrastruktur ist flächendeckend ebenfalls weit genug ausgebaut. Dennoch drängt ein wenig die Zeit, denn bis zum 17. Februar müssen bereits die passenden Spielorte benannt werden. Die einzige Voraussetzung ist dabei allerdings nur, dass im Stadion mindestens 30.000 Menschen Platz finden. Sind die jeweiligen Spielorte gefunden, muss der DFB dann bis zum 27. April 2018 seine vollständigen Bewerbungsunterlagen bei der UEFA eingereicht haben.

DFB-Spitze gibt sich zuversichtlich

Obwohl die letzte Europameisterschaft in Deutschland vor rund 20 Jahren (1988) ausgerichtet wurde, gibt sich die DFB-Spitze mit Blick auf die Europameisterschaft 2024 zuversichtlich. Reinhard Grindel, seines Zeichens DFB-Präsident, erklärte, dass die Europameisterschaft für den gesamten deutschen Fußball zu einem „Leuchtturmprojekt“ werden könne. Deutschland werde eine erstklassige Bewerbung einreichen und alle möglichen Prozesse rund um das Turnier transparent für die UEFA darlegen. Grindel erklärte laut dem DFB weiter: „Wir haben in Deutschland die Stadien, wir haben die Infrastruktur und wir haben das Knowhow, um eine ökonomisch vernünftige und ökologisch verträgliche Euro auszurichten.“ Er selbst werde sich im nationalen Verfahren mit voller Kraft dafür einsetzen, dass das Turnier wieder nach Deutschland geholt werde.

Fans drücken die Daumen

Die Fans nehmen die Bemühungen des DFB natürlich wohlwollend zur Kenntnis. Nachdem bereits die Weltmeisterschaft 2006 in der Bundesrepublik für einen echten Ansturm gesorgt hat, soll mit der Euro 2024 nun ein ähnliches Projekt geschaffen werden. Nach rund 18 Jahren könnte es also tatsächlich wieder sein, dass in Deutschland ein neues Sommermärchen Einzug erhält. Bis dahin heißt es: Daumen drücken!

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