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Europameisterschaft 2016: Löw stellt vorläufige EM-Kader vor

EM-Kader

Löw stellt den vorläufen EM-Kader vor

Bundestrainer Joachim Löw gab am Dienstag (17.05.2016) seinen vorläufige EM-Kader für die anstehende Europameisterschaft in Frankreich bekannt. Dabei gab es wie immer einige Überraschungen, welche der Bundestrainer bereithielt. So vertraut er auf alte Gesichter, holt aber gleichzeitig auch Neulinge mit ins Boot. Am 31. Mai 2016 muss der DFB-Coach dann seinen endgültigen Kader benennen, welcher aus 23 Spielern bestehen wird. Bis dahin haben die vorerst Nominierten Zeit sich zu beweisen und sich ihren Platz im Kader zu sichern. Die EM in Frankreich wird am 10. Juni 2016 losgehen und am 10. Juli 2016 enden. Das erste Spiel der deutschen Elf wird gegen die Ukraine erfolgen.

Der Kader hält einmal mehr Überraschungen bereit

Der Bundestrainer präsentierte am Dienstag seinen vorläufigen EM-Kader und nannte neben bekannten Stammspieler-Namen wie Lukas Podolski und Bastian Schweinsteiger auch die Namen der Youngster Joshua Kimmich, Julian Brandt und Julian Weigl. Besagte Youngster werden mit ins Trainingslager nach Ascona kommen und können, bis jetzt, auf keinen Länderspiel-Einsatz verweisen. Lediglich Sané hat bereits Länderspiel Erfahrungen sammeln können. Warum wählte Löw also diese jungen und unerfahrenen Spieler aus?

Youngster Tah hat es leider nicht geschafft

Youngster Tah hat es leider nicht geschafft

Die Antwort darauf gab der Bundestrainer in der Pressekonferenz in gewohnter Manier: „Wir haben sie lange beobachtet. Sané ist unheimlich schnell. Weigl spielt eine gute Rolle beim BVB. Kimmich kann variabel spielen. Brandt ist technisch gut und schnell.“ Insgesamt stehen 14 Weltmeister von 2014 im vorläufigen Kader des Bundestrainers. Nicht geschafft haben es allerdings die WM-Helden Christoph Kramer, Matthias Ginter, Kevin Großkreutz, Erik Durm und Ron-Robert Zieler. Für die Positionen des Torwarts nominierte Löw lediglich drei Spieler, sodass hier keine Streichungen mehr erfolgen werden: Manuel Neuer, Marc-André ter Stegen, Bernd Leno. Die Reihenfolge hinter Neuer ist dabei komplett offen, wie Bundes-Torwarttrainer Andreas Köpke im Interview verriet.

Vertrauen in die WM-Helden ungebrochen

Abzusehen war, dass Löw den angeschlagenen Bastian Schweinsteiger in den Kader berufen wird. Dieser kann seit seiner Verletzung im März zwar keine Spielpraxis vorweisen, aber das Vertrauen des Bundestrainers ist ungebrochen: „Wir müssen noch ein bisschen warten, aber ich gehe davon aus, dass er es schaffen wird. Wenn er topfit ist und keine Nachwirkungen spürt, ist er für uns wichtig.“ Eine genaue Prognose wollte der Bundestrainer zur Rolle des Kapitäns in der Mannschaft allerdings nicht geben: „Wenn es nicht reichen sollten, werden wir entscheiden, wer der Kapitän sein wird.“

Besagtes Vertrauen bringt der Bundestrainer auch Lukas Podolski, André Schürrle und Julian Draxler entgegen. Diese schwächeln aktuell zwar, aber Löw hat noch Hoffnung, dass sich das ändern kann. Dabei sprach sich der Bundestrainer vor allem für Lukas Podolski, der bereits 127 Länderspiele absolvierte, aus: „Er ist ein Spieler, den ich seit vielen Jahren begleite. Er hat für die Mannschaft einen sportlichen Wert, auch wenn das viele nicht wahrhaben wollen.“

Der vorläufige Kader im Überblick

Tor: Neuer (FC Bayern), ter Stegen (FC Barcelona), Leno (Bayer Leverkusen)

Abwehr: Boateng (FC Bayern), Hector (1. FC Köln), Hummels (BVB), Höwedes (Schalke 04), Mustafi (FC Valencia), Can (FC Liverpool), Rudy (1899 Hoffenheim), Rüdiger (AS Rom)

Mittelfeld/Angriff: Khedira (Junventus Turin), Kroos (Real Madrid), Özil (FC Arsenal), Reus (BVB), Draxler ( VfL Wolfsburg), Podolski (Galatasaray Istanbul), Müller (FC Bayern), Bellarabi (Bayer Leverkusen), Schweinsteiger (Manchester United), Kimmich (FC Bayern), Brandt (Bayer Leverkusen), Weigl (BVB), Gomez (Besiktas Istanbul), Götze (FC Bayern), Sané (Schalke 04), Schürrle (VfL Wolfsburg)

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