Menu

Artikel durchsuchen

FIFA-Weltrangliste: Deutschland auf Rang 4 abgerutscht

Belgier konnten ersten Rang in der FIFA-Weltrangliste verteidigen

Belgier konnten ersten Rang in der FIFA-Weltrangliste verteidigen

Nach der WM 2014 waren sich viele Fußball-Fans sicher, dass Deutschland den ersten Rang halten können wird – dies auch deshalb, weil es das Team nach Jahren guter Leistung endlich einmal schaffte, sich dafür zu belohnen. Seitdem ging es jedoch steil bergab. Die EM-Qualifikation wurde gerade so über die Runden gebracht, viele Spieler sind abgewandert und auch das direkte Revanche-Duell gegen Argentinien ging damals verloren. Nun muss die deutsche Nationalmannschaft, die bereits kurz nach der WM den ersten Rang verloren hatte, den vierten Platz hinnehmen. Auf den Plätzen davor finden sich die Belgier, Argentinier und sogar die Spanier ein, die eigentlich als abgelöst galten. Wenn man nicht aufpasst, könnte man nun sogar noch von Chile und Brasilien eingeholt werden.

Deutsche Mannschaft muss wieder mehr von sich zeigen

Das fußballerische Jahr beendet die deutsche Nationalmannschaft auf einem vierten Rang in der FIFA-Weltrangliste. Damit fiel das Team im Vergleich zum Vormonat um zwei weitere Plätze zurück. Vorbeigezogen sind dieses Mal die Argentinier mit 1.455 Punkten und die Spanier mit 1.370 Punkten. An der Spitze der Rangliste thronen weiterhin die Belgier, die recht erstaunlich mit 1.494 Punkten führen. Deutschland kann derzeit 1.347 Punkte auf dem Konto begutachten. Sogar ein Sieg gegen die Niederlande – das Spiel wurde wegen Terrorwarnung abgesagt – hätte hieran nichts mehr geändert.

FIFA-Weltrangliste

  1. Belgien – 1.494 Punkte
  2. Argentinien – 1.455 Punkte
  3. Spanien – 1.370 Punkte
  4. Deutschland – 1.347 Punkte

Den Titel „Aufsteiger des Jahres“ sicherten sich die Türken dank der geglückten Qualifikation für die EM 2016 in Frankreich. Die Belgier wiederum schafften es, den ersten Platz, der gerade erst im November erreicht wurde, zu verteidigen. Verdanken kann man dies auch dem 3:1 gegen Italien, das de Bruyne und die übrigen Mannen vom Ex-Schalker Marc Wilmots geholt haben. Deutschland dagegen beendete das Jahr mit einem 0:2 in Frankreich, welches jedoch wegen gänzlich anderer Vorkommnisse in Erinnerung bleiben wird.

Die Vorschau für die EM sieht nicht gut aus

Damit das Jahr 2016 für die deutsche Mannschaft nicht zum Debakel wird, hatte Jogi kurz vor Ende des Jahres noch einmal neue Spieler in den Kader berufen bzw. reaktiviert. So finden sich nun auch Volland und der Schalker Sané in der A-Mannschaft wieder, die trotz allem immer noch unrund wirkt. Vor allem die Offensive ist es, die Joachim Löw Sorgen bereiten dürfte. Unter den deutschen Fans macht sich daher bereits Unmut breit. Ob die EM 2016 in Frankreich für Deutschland gut oder schlecht verlaufen wird, muss man abwarten. So wie es zuletzt gelaufen ist, kann es allerdings nicht weitergehen.