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Lukas Podolski: Abschiedsspiel gegen die „Three Lions“

EM 2016: Podolski fordert „EM-Titel muss unser Anspruch sein“

Am 22. März ist es endlich wieder so weit und die deutsche Nationalmannschaft bestreitet ihr nächstes Länderspiel. Um 20.45 Uhr rollt der Ball im Dortmunder Signal-Iduna-Park, der sicherlich auch bei dieser Partie wieder ausverkauft sein wird. Neben dem prominenten Gegner aus Großbritannien steht dabei noch ein weiterer wichtiger Punkt auf dem Programm: Legende Lukas Podolski wird gegen die „Three Lions“ nämlich sein letztes Länderspiel absolvieren.

Karriere von „Poldi“ startete in Köln

Nachdem Lukas Podolski in seiner Jugend lange Zeit für den Jugend 07 Bergheim kickte, wechselte er schon im Jahre 1995 in den Nachwuchs des 1. FC Köln. Die ersten ernsthaften Schritte auf dem Fußballplatz hat „Prinz Poldi“ also nur wenige Kilometer entfernt vom jetzigen Abschiedsspiel absolviert. Nachdem er im Jahre 2003 in die Profimannschaft der Kölner hochgezogen wurde, konnte er sich innerhalb von nur drei Jahren zum Publikumsliebling entwickeln. 2006 klopfte der FC Bayern München an die Tür und verpflichtete den heute 31-Jährigen.

Zu jenem Zeitpunkt war der gebürtige Pole in den DFB-Juniorenteams bereits ein alter Hase, denn schon seit 2001 war er hier in den verschiedenen U-Nationalmannschaften unterwegs. Der richtige Durchbruch in der A-Nationalmannschaft gelang Podolski im Jahre 2004, als nach der verkorksten Europameisterschaft ein Umbruch vorangetrieben wurde. Ende 2004 durfte der „Kölner Jung“ bei der Asienreise gegen Japan sein Debüt in der Startelf geben. Der Rest ist Geschichte.

WM 2006 als Sprungbrett

Die Leistungen von Podolski waren in der Nationalmannschaft quasi dauerhaft gut, auch wenn es bei seinen jeweiligen Vereinen nicht immer ganz rund lief. Besonders bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland stiegt der Stern von „Poldi“ noch einmal richtig auf. Er kam bei der Heim-WM in jeder Partie zum Einsatz und konnte drei Treffer erzielen. Direkt im Anschluss an das Turnier wurde er zum besten jungen Spieler der WM ausgezeichnet – übrigens vor gewissen Herren mit den Namen Ronaldo und Messi. Schon im zarten Alter von nur 21 Jahren konnte Podolski damals auf satte 16 Treffer verweisen, was noch nie ein so junger Spieler vorher zustande bringen konnte.

Insgesamt absolvierte der Offensivspieler für das A-Team der Nationalmannschaft 129 Partien. Damit kann er zwar einem Rekord-Nationalspieler wie Lothar Matthäus nicht gefährlich werden, dennoch kann der Ex-Kölner auf eine bewegte Zeit im DFB-Team zurückblicken. Insgesamt 48 Mal netzte Podolski für Deutschland ein, 2014 holte er gemeinsam mit dem Rest des Teams den Weltmeistertitel in Brasilien. Damit ist die Erfolgsgeschichte aber noch lange nicht geschrieben, denn 2006 und 2010 reichte es immerhin für den dritten Platz. Beeindruckend: Mit Ausnahme der EM 2004 war „Poldi“ ununterbrochen bei jedem internationalen Turnier mindestens im Halbfinale. Ein Mann für die großen Spiele also – und genau deshalb ist die traditionsreiche Partie gegen die „Three Lions“ auch die optimale Bühne für den Abschied.

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