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Nationalelf: Jogis Kader für die „Woche der Klassiker“

DFB-Mannschaft mit neuen Debütanten

DFB-Mannschaft mit neuen Debütanten

Der November lädt in diesem Jahr für alle Fußballfans zum Zungeschnalzen ein. In der Bundesliga gab es jüngst erst das packende Duell zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern, die Nationalelf zieht in den kommenden Tagen nach. In der „Woche der Klassiker“ treffen Jogis Jungs nämlich auf England (10. November) und Frankreich (14. November). Und in der Kaderplanung des Nationaltrainers haben sich durchaus einige kleine Überraschungen breit machen können.

Halstenberg als größte Überraschung im Kader

Insgesamt 25 Kicker hat Joachim Löw für die Länderspiele gegen die „Three Lions“ und „Les Bleus“ in den Kader berufen. Mit dabei sind natürlich angestammte Kräfte wie Mesut Özil vom FC Arsenal oder Toni Kroos von Real Madrid. Nichtsdestotrotz muss der Bundestrainer aber zum Beispiel mit Manuel Neuer oder Thomas Müller auch zwei starke Spieler und Weltmeister zuhause lassen. Grund genug für Joachim Löw, den Blick einmal etwas zu erweitern. Und siehe da: Mit Marcel Halstenberg findet sich für die Verteidigerposition die erste wirklich dicke Überraschung im Kader. Der Abwehrspieler von RB Leipzig hatte in den bisherigen Saisonspielen eine gute Leistung gezeigt und wurde deshalb für die Spiele in London und in Köln nominiert. Ebenfalls mit von der Partie sind zudem Mario Götze und Ilkay Gündogan.

Mario Götze hatte nach seiner Stoffwechselerkrankung noch mit Fitness-Rückständen zu kämpfen, die in der Liga jedoch nach und nach aufgeholt werden konnte. Auch Gündogan war lange verletzt, spielt bei Manchester City aber mittlerweile wieder einen richtig guten Ball. Das findet auch Joachim Löw, der erklärte: „Sie haben sich nach ihren Zwangspausen wieder stabilisier. Sie spielen in ihren Klubs wieder wichtige Rollen und sind im Rhythmus.“

Spieler müssen Chancen nutzen

Für die Truppe von Bundestrainer Joachim Löw sind die beiden Partien gegen England und Frankreich der Endspurt für das Jahr 2017. Im Anschluss daran warten vor dem Turnier in Russland lediglich noch zwei Partien im März gegen Spanien und Brasilien. Für viele Spieler sind diese beiden Partien im laufenden Jahr also eine der letzten Möglichkeiten, um sich in den 23-köpfigen Kader für die Endrunde in Russland zu spielen. Das ganz besonders auch deshalb, weil Löw gleich mehrere angestammte Spieler fehlen. Neben den genannten Manuel Neuer und Thomas Müller fallen auch Jonas Hector und Leon Goretzka aktuell aus.

Nominiert hat der Bundestrainer für die Spiele gegen England und Frankreich im Mittelfeld zahlreiche „ausländische“ Kräfte. Neben Toni Kroos und Mesut Özil stehen auch Julian Draxler , Emre Can und Leroy Sane zur Verfügung. In der Offensive verlässt sich Joachim Löw auf die Qualitäten von Sandro Wagner, Lars Stindl und Timo Werner. Komplettiert wird der Mittelfeld-Bereich durch Sebastian Rudy, Sami Khedira und Julian Brandt. Für die Defensive plant Löw mit Jerome Boateng, Matthias Ginter, Mats Hummels, Joshua Kimmich, Marvin Plattenhard, Niklas Süle, Antonio Rüdiger und dem angesprochenen Marcel Halstenberg. Im Tor kann der Bundestrainer zwischen Bernd Leno, Kevin Trapp und Marc-Andre ter Stegen wählen.

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