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Nationalmannschaft: Khedira-Ausfall macht Löw zu schaffen

Joachim Löws Sorgen wachsen

Joachim Löws Sorgen wachsen

Für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft sieht es momentan nicht so berauschend aus. Nach dem Ende der WM war bereits abzusehen, dass die Leistung ein wenig nachlassen würde – auch, wegen der vielen Abgänge von zum Beispiel Miroslav Klose und Philipp Lahm. Mit dem jetzigen Ausfall von Sami Khedira werden Löws Sorgen also nicht gerade weniger. Konkret ausfallen wird der Mittelfeldspieler für vier der wichtigen EM-Qualifikationstermine. Darunter das Match gegen Polen, welches beim letzten Mal verloren ging und die Partien gegen Schottland, Irland und Georgien.

Komplizierte Oberschenkelverletzung legt Khedira lahm

Aufgrund einer „komplizierten Oberschenkelverletzung“ wird es Nationalspieler Sami Khedira nicht möglich sein, im heißen Herbst aufzulaufen. Wie die Nationalmannschaft verlauten ließ, werde der Mittelfeldspieler für die Termine am 4. September (Polen), 7. September (Schottland), 8. Oktober (Irland) und 11. Oktober (Georgien) nicht zur Verfügung stehen. Knapp vier Wochen vor dem ersten Treffen der DFB-Auswahl zur EM-Saison verschlimmern sich somit die Sorgen des Bundestrainers Joachim Löw. Das auch, weil Khedira natürlich nicht das einzige Sorgenkind der Mannschaft ist.

„Wir müssen jetzt eine Zeit lang ohne Sami auskommen – ich bin aber optimistisch, dass er schnell zurückkehren wird. Sami hat ein Kämpferherz, einen festen Willen, er ist diszipliniert, fleißig und mental stark. Ich bin sicher, dass er diese Situation meistern wird", kommentierte Löw auf DFB.de den neuerlichen Ausfall seines Führungsspielers.

Neben Khedira muss sich Löw auch Gedanken um WM-Held Götze, Julian Draxler, Kevin Großkreutz und Roman Weidenfeller machen. Während Großkreutz, Weidenfeller und auch Matthias Ginter bei Borussia Dortmund erst einmal wieder Fuß fassen wollen, womit sie in Löws Planungen kaum beachtet werden, verhält es sich bei Götze und Draxler schon anders. Beide stehen bei ihren Vereinen aktuell nicht hoch im Kurs, was Einsätze bei der Nationalelf problematisch werden lassen könnte. Auch die Wechselgerüchte helfen da nicht sehr. Verteidiger Antonio Rüdiger (VfB) ist unterdes ein interessanter Kandidat für die Verteidigung, macht derzeit aber auch eher durch Negativ-Schlagzeilen auf sich aufmerksam, wie Sport.de berichtet.

Khedira fällt verletzt aus

Khedira fällt verletzt aus

Selbst Schweinsteiger steht mittlerweile auf der Kippe

Zu guter Letzt gilt es auch ein Auge auf Bastian Schweinsteiger zu werfen, der nun bei ManU unter Vertrag steht. Nach anfangs euphorischer Laune musste sich Schweinsteiger schnell der Realität stellen und mit seinen schlechten Leistungen in den Tests des Vereins die Quittung bezahlen. Zu Saisonbeginn wird er vermutlich auf der Bank sitzen. Somit hat Löw viele Spieler, die in der Liga keine Praxis erhalten und dementsprechend auch bei der Nationalmannschaft auf der Kippe stehen. Um an die Leistung im Finale 2014 anschließen zu können, muss also noch einiges gemacht werden.

Für die Partie gegen Polen empfehlen wir daher nicht unbedingt auf einen Sieg der DFB-Elf zu setzen, denn dafür waren die Leistungen zuletzt einfach zu schwach. Wir wetten auf den Tipp „Remis“ zu einer Quote von 5.50 bei Tipico. Wer mag, kann auch Livewetten nutzen. Hier empfehlen sich unter anderem Bet365, bwin oder auch Tipico.

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