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Olympische Spiele 2016 in Rio: Die größten Olympia-Skandale

30 Mal schon wurden die Olympischen Sommerspiele der Neuzeit ausgetragen. Olympia 2016 in Rio de Janeiro in Brasilien sind somit die 31. Olympischen Spiele. Größter Schauplatz ist der legendäre Stadion Maracana in Rio, wo auch die Eröffnungsfeier am 5. August 2016 stattfindet und wo die Olympischen Spiele am 21. August mit einer sicherlich fulminanten Schluss-Zeremonie beendet werden – vor rund 75.000 Zuschauern. So viele Sportbegeisterte passen nämlich ins Maracana. Neu ins Programm der Olympischen Sportarten haben es Rugby und Golf geschafft. Erwartet werden in Brasilien übrigens 206 Nationen, was einen neuen Rekord in Sachen Teilnahmeländer bedeuten würde.

Neuseeland sorgt im Vorfeld 1976 für Verstimmung

Das war längst nicht immer so. Denn immer wieder sorgten politische Unruhen oder Unstimmigkeiten für den einen oder anderen Boykott. 1976 etwa im kanadischen Montreal blieb Afrika, beziehungsweise sechs Nationen des Schwarzen Kontinents, den Olympischen Spielen fern. Grund war ein Rugby-Spiel! Neuseeland war gegen die südafrikanische Auswahl angetreten und hatte damit – nach Ansicht der afrikanischen Abstinenzler – den internationalen Sportbann gegen den Apartheid-Staat Südafrika gebrochen.

Flut von Absagen bei Olympia 1980 in Moskau

Noch größer war die Flut der Absagen vier Jahre später bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau. Hier schlossen sich weltweit 42 Nationen einem Olympia-Boykott an. Meist waren das Staaten, in denen der Islam als Glaubensrichtung vorherrscht. Auch zahlreiche Nationen der Dritten Welt nahmen nicht in Moskau teil. 24 Nationen verzichteten unterdessen aus entweder sportlichen oder finanziellen Gründe – oder aber sie beantworteten die russische Einladung erst gar nicht.

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Olympische-Spiele-2016

Autor Stefan Bauer