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WM 2018: Jogis Jungs mit perfekter Qualifikation

DFB-Mannschaft ohne Kruse unterwegs

DFB-Mannschaft hat die WM-Qualifikation geschafft

Es ist vollbracht: Die Weltmeister aus Deutschland haben sich auch in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland keine Blöße gegeben und die Gruppe C quasi ohne echte Gegenwehr an die Wand gespielt. Zehn Siege in zehn Qualifikationsspielen – damit hat die DFB-Auswahl einen Rekord aufgestellt, der lange Zeit von den Spaniern gehalten wurde. Jetzt können Joachim Löw und seine Jungs erst einmal durchatmen, bis die heiße Phase in Russland beginnt.

Sieben Jahre alter Rekord gebrochen

Im Jahr 2010 gelang Spanien auf dem Weg zur Weltmeisterschaft in Südafrika ein ähnliches Kunststück. Auch hier wurden zehn Siege in zehn Spielen gefeiert. Allerdings konnten die Spanier damals nicht mit dem Torverhältnis der deutschen Mannschaft mithalten, welches in der Gruppe C bei 43:4 lag. Die Tickets für die Weltmeisterschaft konnte die Elf von Joachim Löw allerdings nicht erst am letzten Spieltag sichern, sondern bereits durch einen Erfolg gegen Nordirland. Bei den Nordiren spielte Deutschland mutig auf und konnte mit einer offensiven Leistung begeistern. Sebastian Rudy brachte seine Mannschaft bereits nach zwei Minuten in Führung, Sandro Wagner legte 20 Minuten später mit dem 2:0 nach. Vier Minuten vor Ende erhöhte Joshua Kimmich von den Bayern auf 3:0, ehe Magennis für die Hausherren noch den Ehrentreffer erzielen konnte.

Gegen Aserbaidschan zunächst mit Problemen

Ein etwas anderes Gesicht hat die Mannschaft von Joachim Löw allerdings im letzten Gruppenspiel gegen Aserbaidschan gezeigt. Zwar hatten die Weltmeister, die mit vielen jungen Spielern aufliefen, 70 Prozent Ballbesitz, dennoch fehlten speziell in den ersten 45 Minuten die zündenden Ideen. Leon Goretzka brachte Deutschland mit einem Hacken-Traumtor in der neunten Spielminute in Führung, Sheydaev glich für Aserbaidschan aber noch vor der Halbzeitpause aus. Nach dem Seitenwechsel war Deutschland deutlich besser und kam in der Folge auch zu zahlreichen Torchancen. Wagner konnte in der 54. Minute auf 2:1 stellen, nur zehn Minuten später legte Antonio Rüdiger mit dem 3:1 nach. In der 66. Minute wurde Leon Goretzka zum Doppelpacker, als er für das 4:1 sorgte. Den Schlusspunkt der Partie besorgte der Liverpooler Emre Can, der in der 81. Minute auf 5:1 stellen konnte.

Joachim Löw war nach der Partie durchaus zufrieden mit seiner Mannschaft, zumal die in dieser Konstellation noch niemals zusammen auf dem Platz stand. Allerdings ist der Bundestrainer auch realistisch und mahnt, dass bei der Weltmeisterschaft ganz andere „Kaliber“ auf die deutsche Mannschaft warten. Bereits vor dem Duell gegen Aserbaidschan sagte Löw zudem, dass nur Deutschland als Weltmeister im nächsten Jahr in Russland etwas zu verlieren habe. Dennoch: Die „Mission Titelverteidigung“ hat selbstverständlich höchste Priorität.

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