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WM-Qualifikation: Löw ohne große Überraschungen im Kader

Sobald der siebte Spieltag in der Bundesliga absolviert wurde, geht es für die Nationalspieler wieder mit ihren Kollegen aus dem DFB-Team in die WM-Qualifikation. Es stehen zwei Partien gegen Nordirland und Aserbaidschan an, aus denen Joachim Löw im besten Fall zwei Siege einfahren möchte. Zehn Siege sind jedenfalls eingeplant – und die Auszeit beim Nationalteam könnte dem einen oder anderen Kicker aktuell vermutlich richtig gut tun. Trotz einiger Verletzungssorgen hat der Bundestrainer bei der Nominierung aber auf die ganz großen Überraschungen verzichtet.

Neuer, Gomez, Hector und Co. fallen aus

Dass Lazarett der DFB-Elf hat mittlerweile beachtliche Ausmaße angenommen und wurde in den letzten Tagen noch einmal deutlich vergrößert. Klar war, dass der Bundestrainer für den letzten Quali-Doppelpack auf Manuel Neuer, Mario Gomez und Jonas Hector verzichten muss. Dazu kommen jetzt aber auch noch Mesut Özil, der mit Beschwerden im Kniegelenk ausfällt, und Sami Khedira, der eine Reizung im rechten Oberschenkel erlitten hat. Löw erklärte, dass es insbesondere für Özil und Khedira derzeit wichtiger sei, sich in der Länderspielpause vollständig zu erholen. Zurück im Kader der Nationalelf ist dafür aber der Münchener Jerome Boateng, der nach einer Verletzung längere Zeit auch in der Nationalmannschaft ausgesetzt hatte.

Der Defensivspieler hat mit den Münchener Bayern in den letzten Wochen keine wirklich guten Zeiten durchlebt, könnte mit der Nationalmannschaft jetzt also möglicherweise noch einmal richtig auftanken. Ebenfalls mit von der Partie wird in den beiden Länderspielen auch Sandro Wagner sein, der den verletzten Mario Gomez im Sturm ersetzt. Zudem kommt nach langer Zeit auch City-Spieler Leroy Sané zu seinem Comeback in der DFB-Auswahl. Zuletzt hatte Sané im Oktober 2016 auf dem Platz gestanden – beim Abschiedsspiel von Lukas Podolski.

Nur bekannte Gesichter im Kader

Insgesamt 23 Spieler hat Joachim Löw für die beiden Länderspiele nominiert. Nach dem Ausfall von Manuel Neuer sind für die Position im Tor Bernd Leno, Marc-Andre ter Stegen und Kevin Trapp nominiert worden. Als Defensivspiele wird Joachim Löw neben Jerome Boateng auch seine Münchener Mannschafskollegen Joshua Kimmich, Niklas Süle und Mats Hummels aufbieten. Ebenfalls mit im Kader sind Shkodran Mustafi, Matthias Ginter Marvin Plattenhardt und Antonio Rüdiger.

Auf den Offensiv-Positionen hat sich der Bundestrainer ebenfalls für zahlreiche alteingesessene Spieler entschieden. So sind Julian Brandt, Emre Can, Julian Draxler, Toni Kroos, Thomas Müller, Sebastian Rudy, Leon Goretzka, Lars Stindl und Timo Werner neben Wagner und Sané nominiert worden. Die einzige kleinere Überraschung ist hingegen lediglich Amin Younes, der sein Geld in den Niederlanden bei Ajax Amsterdam verdient. Alles in allem hat Joachim Löw also wieder eine schlagkräftige Truppe zusammengestellt, der sechs Punkte in den beiden Spielen definitiv zuzutrauen sind.

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