Lay Wetten: Die besten Lay Wetten Anbieter & Strategien checken!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 23.10.2019

Die sogenannten Lay Wetten stehen prinzipiell nur bei den Wettbörsen zur Auswahl. Hierbei übernimmt der Spieler die Rolle des Wettanbieters und wettet nicht wie üblich auf ein bestimmtes Ereignis, sondern dagegen. Das Gegenstück zu den Lay Wetten sind die Back Wetten. Leider stehen gerade für deutsche Kunden nur sehr wenige Wettanbieter für Back und Lay Wetten zur Verfügung. Das liegt daran, dass sich die meisten Wettbörsen wie zum Beispiel auch Betfair, vom deutschsprachigen Markt entfernt haben. Doch es gibt tatsächlich noch einige wenige Lay Wetten Anbieter, die auch von Deutschen genutzt werden können. Wir zeigen, welche das sind, erklären die detaillierte Funktionsweise und geben ein praktisches Beispiel, wie eine Lay Wette aussehen kann.

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Erklärung: Das sind Lay Wetten

Während eine Back Wette die klassische Sportwette abbildet, weil hier direkt auf den jeweiligen Ausgang (z.B. Quote von 1,5 auf Bayern) gesetzt wird, handelt es sich bei den Lay Wetten um das genaue Gegenteil hiervon. Wenn der Spieler eine Wettquote „layed“, so setzt er gegen den jeweiligen Ausgang. Folglich nimmt der Spieler hier die Position des Buchmachers ein. Dieser offeriert schließlich auch eine Wettquote und setzt damit immer gegen den Spieler.

Klassische Wettanbieter offerieren solche Lay Wetten nicht. Sie sind ausschließlich bei sogenannten Wettbörsen zu finden. Hier wetten die Spieler quasi untereinander, indem ein Spieler eine Quote offeriert und ein anderer diese Quote akzeptiert. Leider ist die Zahl der verfügbaren Wettbörsen für deutsche Kunden in den letzten Jahren stark gesunken, sodass Lay Wetten nur noch sehr selten zur Verfügung stehen.

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Wissenswertes zu Wettbörsen

Die Lay Wetten, also das Wetten gegen ein bestimmtes Ereignis, gehören zum Geschäftsmodell der Wettbörsen. Diese geben den Spielern die Möglichkeit, sowohl back and lay zu wetten. Das bedeutet, dass die Spieler hier sowohl ganz normal wetten können wie sie es vom klassischen Wettanbieter gewohnt sind, aber auf der anderen Seite auch in den Genuss der Lay Wetten kommen können. Grundsätzlich kann man sich also merken, dass man bei Wettbörsen nicht gegen den Bookie, sondern gegen andere Spieler wettet. Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand: Die Verdienstspanne des Bookies fällt weg, sodass sich in der Praxis häufig attraktivere Sportwetten Quoten ergeben. Die Wettbörse verlangt lediglich eine Kommission (= Gebühr) auf jede Wette. Diese beträgt üblicherweise etwa 1 – 1,5 Prozent vom jeweiligen Wetteinsatz.

Leider ist es so, dass die Zahl der Lay Wetten Anbieter, die für deutsche Kunden zur Verfügung stehen, in vergangener Zeit immer weiter gesunken ist. Das liegt insbesondere an der im Jahr 2012 eingeführten Wettsteuer (5 Prozent vom Einsatz), die seitdem auf jede Wette gezahlt werden muss. Natürlich müssen auch Wettanbieter seitdem die Wettsteuer entrichten. Da die Gebühren allerdings deutlich niedriger angesetzt waren, als die Wettsteuer, funktioniert seit Wettsteuer-Einführung das Geschäftsmodell Wettbörse zumindest in Deutschland nicht mehr. Tipp: Sportwetten ohne Steuer abzuschließen, ist trotzdem nicht ganz unmöglich!

Ein prominentes Beispiel für eine Wettbörse, die sich seit der Wettsteuer-Einführung aus Deutschland zurückgezogen hat, ist Betfair. Seit November 2012 können Kunden aus Deutschland an der beliebten Wettbörse nicht mehr wetten. Aber gibt es wirklich überhaupt keine Wettbörsen mehr, wo Lay Wetten platziert werden können?

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Matchbook: Unsere Wettbörsen-Empfehlung

Ein Wettanbieter für Back und Lay Wetten ist die ursprünglich amerikanische Wettbörse Matchbook. Neukunden dürfen sich hier sogar über ein Cashback in Höhe von bis zu 50£ freuen. Beliebt ist Matchbook vor allem im Bereich der US-Sportarten, wo regelmäßig überdurchschnittliche Wettquoten offeriert werden können. Auch der Kundenservice ist auf vielfältige Art und Weise erreichbar. Etwas schade ist – und das zeigen sehr anschaulich unsere Matchbook Erfahrungen –, dass das Angebot dieser Wettbörse ausschließlich englischsprachig zur Verfügung steht. Das Livewettenangebot ist derzeit zwar noch etwas mager, man darf allerdings hoffen, dass dies in Zukunft noch ausgebaut wird. Die Kommission beträgt bei Matchbook grundsätzlich 1,5 Prozent vom Wetteinsatz. Die bekannten Zahlungsmöglichkeiten (Kreditkarte, Neteller, Paysafecard, Banküberweisung) stehen hier zumindest zur Verfügung. Als eine der ganz wenigen Wettbörsen akzeptiert Matchbook nach wie vor noch Kunden aus Deutschland und Österreich. Demzufolge ist es hier auch noch möglich, Lay Wetten zu platzieren.

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Lay Wetten vs. Back Wetten

Wie bereits festgestellt wurde, wird bei einer Lay Wette nicht wie gewohnt auf den Ausgang des Spiels, sondern dagegen gesetzt. Es wird also die betreffende Wette quasi verkauft, bei der der Spieler als Wettanbieter auftritt und die Quote dafür festgelegt. „Layed“ der Spieler also die Quote von 2,5 auf Borussia Dortmund, so gewinnt man seine Wette, sobald der BVB das Spiel nicht gewinnt. Man spielt anders gesagt die doppelte Chance auf Unentschieden oder den Gegner.

Auf der anderen Seite stehen dem Spieler natürlich auch die klassischen Back Wetten zur Verfügung. „Backed“ man also eine Wettquote, so wird direkt auf den Wettausgang gesetzt. In unserem Beispiel von oben wird also – vorausgesetzt die BVB-Quote von 2,5 wird als Back Wette abgegeben – auf den Sieg des BVB gesetzt. Hierbei handelt es sich also um eine ganz normale Sportwette, wie sie bei jedem normalen Wettanbieter auch platziert wird.

Ob nun die Back Wette oder Lay Wette im Einzelfall sinnvoller oder profitversprechender ist, muss jeder Spieler für sich selbst festlegen. Möchte man sich nicht den Aufwand mit einer Layquote machen, so bleibt immer noch die Option, unseren Quotenvergleich von OpenOdds zu nutzen und damit die beste Wettquote für die klassische Back Wette ausfindig zu machen.

Praxis-Beispiel für eine Lay Wette

Um die Funktionsweise einer Lay Wette näher zu bringen, haben wir folgendes fiktives Beispiel: Der FC Bayern München trifft in der Fußball-Bundesliga auf Borussia Dortmund. Die Layquote für FC Bayern München beträgt 2,2. Das bedeutet, dass der Spieler, der diese Layquote auf den FCB akzeptiert, darauf setzt, dass die Bayern nicht gewinnen (also entweder Unentschieden oder Sieg BVB).

Übrigens: Wer Back Lay umrechnen möchte, kann dies auf sehr einfache Art und Weise mittels folgender Rechnungen tun. Dazu ist nicht einmal ein Back Lay Rechner notwendig.

Layquote/ (Layquote – 1) = Backquote

Backquote/ (Backqote – 1) = Layquote

Wie sinnvoll sind die Wettstrategien Back und Lay Wetten?

Es gibt keine grundsätzlichen Aspekte, die gegen Back und Lay Wetten sprechen. Vielmehr geht es darum, wo der Spieler wetten möchte (Wettanbieter vs. Wettbörse) und ob der Service in Deutschland überhaupt noch zur Verfügung steht. Die Erfahrung zeigt, dass es durchaus Spaß machen kann, sich einmal auf die andere Seite zu stellen und mit einer Lay Wette gegen einen Spielausgang zu wetten. Außerdem ist das Risiko bei einer Lay Wette zu verlieren, oftmals geringer, da es sich hier andersherum gesagt um eine doppelte Chance handelt. Setzt man nämlich bei der Partie BVB – FCB seine Laywette auf den FCB, so gewinnt man nicht nur, wenn der BVB gewinnt, sondern auch beim Unentschieden. Eine konkrete Lay Wetten Strategie ist hierfür gar nicht notwendig.

FAQ: Fragen und Antworten zum Thema Lay Wetten:

1. Was ist eine Lay Wette?

Eine Lay Wette ist das Gegenteil einer klassischen Wette, wie sie beim Bookie platziert wird. Bei einer Lay Wette wird nämlich nicht auf, sondern gegen ein bestimmtes Spielergebnis gewettet. Das Gegenteil, die klassische Wette beim Bookie, ist eine sogenannte Back Wette. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich beispielsweise um Formel 1 Wetten oder um NFL Wetten handelt.

2. Wie kann ich Bay Lay umrechnen?

Das funktioniert im Grunde ganz einfach, indem man folgende Formeln anwendet: Layquote/ (Layquote – 1) = Backquote bzw. Backquote/ (Backqote – 1) = Layquote.

3. Wo kann ich Laywetten platzieren?

Grundsätzlich sind unter den Lay Wetten Anbietern nur die Wettbörsen. Bis vor einigen Jahren war die in Deutschland populärste Wettbörse Betfair. Die hat deutschsprachige Kunden allerdings seit Ende 2012 von dem Service ausgeschlossen (Grund: 5-Prozent-Wettsteuer in Deutschland). Als Alternative bleibt noch die Wettbörse Matchbook.

4. Was ist eine Wettbörse?

Bei einer Wettbörse wettet der Spieler nicht gegen den Wettanbieter, sondern gegen andere Wettfreunde. So haben Spieler also die Möglichkeit, in die Rolle des Buchmachers zu schlüpfen und selbst Wetten zu offerieren.

5. Welche Lay Wetten Strategien gibt es?

Zwar gibt es durchaus einige Wettstrategien für Lay Wetten wie zum Beispiel Laying the Draw, allerdings hat die Erfahrung gezeigt, dass diese oftmals langfristig keinen Erfolg versprechen. Deshalb sollte jeder Spieler selbst abwägen, wie er seine Lay Wetten platziert.

Fazit

Lay Wetten sind eine attraktive Möglichkeit, einmal selbst in die Rolle des Wettanbieters zu schlüpfen. In vielen Strategien wird diese Wettart von Wettexperten auch empfohlen. Leider steht eine solche Lay Wette, bei dem nicht auf, sondern gegen ein bestimmtes Ergebnis gewettet wird, nur bei den sogenannten Wettbörsen zur Auswahl. Und hier ist die Auswahl für den deutschen Wettfreund gerade in den vergangenen Jahren sehr gering geworden. So hat sich insbesondere der Marktführer Betfair dazu entschieden, wegen der 2012 eingeführten Sportwetten Steuer keine Kunden aus Deutschland mehr zu akzeptieren. Eine gute Alternative ist nach wie vor die Wettbörse Matchbook. Hier gibt es sogar aktuell ein Cashback von bis zu 50£ (siehe Matchbook Bonus).

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