Poker-Glossar

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 25.09.2019

Egal ob Neuling oder Fortgeschrittener – in der Pokerszene wirst du immer mal wieder mit neuen Begriffen konfrontiert, die du bisher noch nicht gehört hast. Liest du beispielsweise einen Fachtext, der eine neue Strategie beschreibt, wird es häufiger vorkommen, dass du über einen Begriff stolperst, mit dem du nichts anzufangen weißt. In genau solchen Momenten kommt unser Poker Glossar zur Hilfe. Hier werden die wichtigsten 100 Begriffe aus dem Poker kurz erklärt und meist mit einem Beispiel verdeutlicht. Wirf auch einen Blick auf die Online Poker Tipps, um schnell die ersten Erfolge einzufahren.

 

Poker-Glossar

 

  • Add on: Aufstocken des Guthabens
    Ein Begriff, mit dem Poker-Spieler öfters konfrontiert werden, ist das sogenannte Add On. Dahinter versteckt sich einfach nur ein anderer Begriff für einen erlaubten Rebuy in einem Rebuy-Turnier. Normalerweise scheidest du aus einem Turnier aus, wenn du kein Guthaben mehr auf dem Tisch liegen hast. Das war es jetzt mit dem Turnier, die ganze Vorbereitung und die Anfahrtskosten (offline) bleiben unhonoriert. Hier kommt jetzt das Add On ins Spiel. Und das ...
  • All In: Alles oder nichts!
    Wer sich einmal die Endrunde eines großen Pokerturniers wie die World Poker Series angeschaut hat, der kennt den Begriff All In. Das ist der Moment, in dem ein Spieler alles auf eine Karte setzt, all seine Chips in die Mitte des Tisches schiebt und von seinem Stuhl aufsteigt. Die Spannung steigt noch zusätzlich, entscheidet doch dieser Zug darüber, ob ein weitere Spieler aus dem Turnier ausscheidet oder einen XXL-Pot gewinnt, ...
  • Ante: Ohne Ante keine Pots
    Ein Ante ist eine Art Zwangseinsatz. Diesen Einsatz muss jeder Spieler zahlen, bevor er seine Karten überhaupt gesehen hat. Dies ist notwendig, um einen Pot zu bilden. Daher ist der Ante kein Einsatz im herkömmlichen Sinne, sondern ist vielmehr als eine Art Gebühr zu verstehen. Pokervarianten mit Ante sind zum Beispiel Seven Card Stud oder Five Card Draw. Andere Varianten wie beispielsweise Texas Hold’em wird statt mit Ante mit Blinds ...
  • Backdoor: Die Hintertür zum Draw
    In Poker-Ratgebern triffst du häufig auf den Begriff Backdoor. Damit ist nicht die technische Bezeichnung für ein Spionageprogramm am PC gemeint, sondern damit wird eine spezielle Kartenkombination definiert. Unter der Backdoor, zu deutsch „Hintertür" ist ein Draw zu verstehen, der noch zwei weitere Karten zur Komplettierung der Poker-Hand benötigt. Ein Draw wiederum ist ein Pokerblatt, das noch nicht fertig ist. Dabei wird zwischen einem Straight Draw bzw. einer Straße, und einem Flush ...
  • Bad Beat: Im Showdown verlieren
    Wer kennt die Situation nicht: Du hältst auf dem Turn ein Bombenblatt und legst so richtig los. Wer soll dich jetzt noch aufhalten? In Gedanken hast du dir den Pot schon in die Tasche gesteckt und auch der River spricht für deine Hand. Im Showdown verlierst du dann, weil dein Gegner deine extrem gute Hand schlagen konnte. Jetzt erlebst du gerade Bad Beat oder auch „großes Pech". Eine Bad Beat ...
  • Big Beat: Big bet nach Turn
    Pokerspiele werden oft mit festen Limits, auch Fixed Limits, gespielt. Dabei wird der niedrigere der beiden Einsätze als Small Bet bezeichnet, der größere als Big Bet. Bei einem 1USD/2USD Hold’em-Spiel beträgt die Big bet also 2 USD, die Small Bet 1 USD. In der Regel kommt die Big bet in den späteren Wettrunden zum Einsatz, wenn du deine und die Hände der Gegner einschätzen kannst. In Hold’em-Spielen dürfen Spieler in ...
  • Big Blind: Blinds wandern am Tisch
    Pokervarianten wie beispielsweise Texas Hold’em, die mit Blinds gespielt werden, erfordern zwei Zwangseinsätze. Der größere der beiden ist der sogenannte Big Blind, der kleinere der Small Blind. Die Blinds werden in jeder Runde von einem anderen Spieler gezahlt. Dabei wird der Small Blind immer vom Spieler links neben dem Dealer gezahlt, der Big Blind wird vom Spieler links neben dem Small Blind-Zahler gezahlt. Dieses Vorgehen ist aus zwei Gründen wichtig. ...
  • Blank: Nicht die Nerven verlieren
    Wer kennt die Situation nicht: Die Starthand sieht gut aus, der Flop hilft aber nicht wirklich weiter. Jetzt benötigst du auf Turn oder River eine gute Karte. Mit Glück triffst du. Hast du viel Pech, dann erscheint eine Blank oder auch Brick. Jetzt hilft nur noch ein Fold, um sich nicht in einem Showdown mit zwei High Cards wiederzufinden, in denen der Gegner die bessere Hand hält. Eine Blank ist ...
  • Blind: Mehr Action am Tisch
    Der sogenannte Blind ist ein Pflichteinsatz, den die Spieler erbringen müssen, bevor sie ihre Karten überhaupt gesehen haben. Mit dem Blind wird der Pot gebildet. Je nach Variante kann es auch einen Small Blind und Big Blind geben, statt zweier gleich hoher Blinds. Die Blinds werden immer von den beiden Spielern links des Dealers gezahlt. Somit unterscheidet sich die Spielweise mit Blinds von der mit Antes, bei der alle Spieler ...
  • Broadway: Eine Straße als Kartenkombination
    Es gibt ein paar Kartenkombinationen, bei denen das Herz eines Pokerspielers höher schlägt. Egal ob Straße, Vierling oder zwei hohe Paare – erfahrene Pokerspieler haben sich hier ganz liebvolle Umzeichnungen für Spezialvarianten unter diesen Kombinationen ausgedacht. Ein Begriff, auf den du immer wieder stößt, ist der Broadway. Der Broadway in den USA ist die umgangssprachliche Bezeichnung für einen Straßenzug in New York, in dem sich ein Musical und Theater an ...
  • Bubble Boy: Der Platz genau hinter den Geldrängen
    Bei der Bubble handelt es sich in der Regel um die Phase in einem Turnier, in dem sich entscheidet, ob du mit einem Gewinn nachhause gehst bzw. ob du am letzten Tisch des Turniers Platz nehmen darfst. Im Zusammenhang mit der Bubble ist oft der Ausdruck Bubble Boy zu vernehmen. Dieser Ausdruck beschreibt jetzt den armen Spieler, der den Bubble-Platz im Turnier belegt. Er belegt den Platz genau hinter den ...
  • Bubble: Kurz vor der heißen Phase
    Wer regelmäßig an Turnieren teilnimmt, der wird des öfteren auf den Begriff Bubble gestoßen sein. Und nein, bei der Bubble handelt es sich nicht um eine besonders aufgeblähten Pokerspieler. Das Wort Bubble hat in einem Poker-Turnier dafür gleich zwei Bedeutungen. Zum einen bezeichnet das Bubble die Platzierung, die gerade keinen Geldpreis mehr erhält. Das bedeutet, wenn in einem Turnier fünf Geldpreise ausgeschrieben sind, dann ist der sechste Platz die Bubble. ...
  • Busted: Die Verbrecherjagd im Poker
    Es gibt so Tage beim Pokern, da läuft so gut wie nichts nach Plan. Das ist normal und wird so gut wie von jedem Spieler erlebt, egal ob es sich um einen Profi oder um einen Anfänger handelt. Es kommen keine guten Starthände. Wenn du mal triffst, steigt der Rest aus und bei einem eigentlich sicheren Showdown wirst du mit einer Bad Beat konfrontiert. Die Folge: Deine Chips gehen langsam ...
  • Button: Der spezielle Chip
    Der Button, umgangssprachlich oft als Dealerbutton bezeichnet, steht für einen speziellen Chip, der ein anderes Aussehen als alle anderen Chips im Spiel hat. Dieser dient ausschließlich dazu, den aktuellen Dealer zu markieren. Genauer gesagt, den aktuellen Kartengeber der Runde. Oft ist auf dem Button ein großes „D" aufgedruckt. Außerdem wird das Wort Button für die Position des Dealers genutzt, sodass der Button zum einen ein richtiger Gegenstand ist, als auch ...
  • Buy-In: Bitte nehmen Sie Platz
    Als Buy-In wird im Poker der Betrag bezeichnet, den jeder Spieler entrichten muss, um am Tisch Platz nehmen zu dürfen, wenn es sich um ein Cash Game handelt, bzw. um den Betrag, um sich in ein Turnier einzukaufen. Bei einem Turnier stellt der Buy-In nur einen Teilbetrag des Gesamtbeitrags dar. Der Buy-In wandert in den Pot, der restliche Betrag ist die Teilnahmegebühr. Je nachdem wie hoch der Buy-In bei einem Turnier ...
  • Calling Station: Ein nicht gern gesehender Mitläufer
    Der Begriff Calling Station ist eine abfällige Bezeichnung für einen Spieler, der eigentlich nur ein Mitläufer ist und den die anderen Spieler oft lieber gar nicht am Tisch sehen würden. Denn dieser Spieler geht immer nur mit – er spielt einen Call – und setzt bzw. erhöht eigentlich nie. Dadurch ist der Spieler sehr passiv und geht bei jedem noch so schlechten Blatt mit, egal wie schlecht seine Aussichten auf ...
  • Cap: Es passt kein Benzin mehr in den Tank
    Der Begriff Cap kommt aus dem Englischen. Er dient als eine Art Mengenbezeichnung bzw. als eine Art Mengenbegrenzung. Ist zum Beispiel beim Tanken ein bestimmtes Cap erreicht, passt kein Benzin mehr in den Tank. Auch beim Poker dient der Begriff Cap als eine Art Begrenzungsangabe für die Bets. Als Cap wird beim Poker die letzte bzw. maximale mögliche Erhöhung in einer Runde bezeichnet. In den meisten Spielen ist die letzte ...
  • Cash Game: Spiele ohne Limit
    Cash Games sind das Gegenteil eines Turnier. Das bedeutet, dass bei Cash Games mit echtem Geld gespielt wird und es jederzeit möglich ist, neues Geld ins Spiel einfließen zu lassen, solange die maximale Summe des Buy-Ins nicht überschritten wird. Spricht ein Spieler von Cash Games, meint er damit oft Spiele ohne Limit, sogenannte No-Limit-Spiele oder Pot-Limit-Spiele. Bei diesen Spielen können Spieler so viel setzen wie sie möchten, was sie besonders ...
  • Check Raise: Treibe den Pot in die Höhe
    Das Check Raise ist ein bewusster Check, wenn du ein gutes Blatt auf der Hand hast. Dieses Vorgehen ist üblich, um nach dem Einsatz eines anderen Spielers zu erhöhen und so den Pot in die Höhe zu treiben. Das ganze läuft so ab: Du hältst eine gute Hand, checkst aber. Dein Gegner schätzt deine Hand wegen dem Check schwach ein und versucht jetzt durch ein aggressives Vorgehen, dich zum Fold ...
  • Check: Ein extrem vielseitig einsetzbares Mittel
    Im Poker gibt es verschiedene Aktionen, die ein Spieler während einer Runde tätigen kann: Check, Call, Bet, Raise und Fold. Check bedeutet, dass der Spieler keine Aktion tätigt, also nichts setzt, und der nächste Spieler ist an der Reihe. Das Checken, zu Deutsch „schieben", ist allerdings nur möglich, wenn in der Spielrunde bisher noch nichts gesetzt wurde. Wenn alle Spieler checken, wird die nächste Karte aufgedeckt, ohne dass du dafür ...
  • Chip Race: Die Blinds werden erhöht
    Ein Chip Race findet im Poker statt, wenn in Turnieren die Blinds im Laufe des Spiels erhöht werden. Ein Beispiel: Am Anfang betragen die Blinds 10/20 Euro. Mit der Zeit werden die Blinds aber auf 50/100 Euro erhöht, dann werden die 10 und 20 Euro Chips nicht mehr gebraucht und werden umgetauscht, somit steigt ihre Wertigkeit. Chips, die nicht umgetauscht werden können, weil sie den neuen Wert nicht erreichen, in ...
  • Chop: Ein Begriff – mehrere Bedeutungen
    Das Wort Chop hat im Poker gleich mehrere Bedeutungen: 1) Eine Hand kann vorzeitig beendet werden, wenn sich die beiden Spieler, die die Blinds bezahlt haben, einigen können, ihre Einsätze zurückzunehmen. In diesem Fall wird direkt zur nächsten Hand übergegangen. 2) Eine Hand kann vorzeitig beendet werden, wenn sich alle Beteiligten einig werden und jeder seinen Einsatz zurück erhält. Auch in diesem Fall wird direkt zur nächsten Hand übergegangen. 3) ...
  • Coin Flip: Die klassische 50:50-Situation
    Der Coin Flip ist nichts anderes als eine klassische 50:50-Situation zwischen zwei Spielern. Rein theoretisch könnte das Spiel durch einen Münzwurf, daher auch der Begriff Coin Flip, entschieden werden, denn beide Spieler besitzen annähernd eine 50% Chance das Spiel zu gewinnen. Im Endeffekt handelt es sich um eine Situation, die ein Poker-Spieler vermeiden will. Denn in dieser Situation entscheidet nur noch das Glück. Können, Strategie und mathematische Präzision spielen in ...
  • Cold Call: Ein Call nach mehrmaliger Erhöhung
    Das klassische Call ist bekannt als Mitgehen, wenn du selbst nicht erhöhen möchtest. Cold Call bedeutet, dass du mitgehst, wenn bereits ein oder mehrere Spieler zuvor einen Einsatz getätigt haben und es zu Erhöhungen kam. Das bedeutet, dass du im Gegensatz zum callen nicht nur ein Gebot mitgehst, sondern gleich mehrere, nämlich den Einsatz und die Erhöhung. Das könnte so aussehen: Spieler A setzt und Spieler B raist. Spieler C ...
  • Collusion: Fisch-Jagd im Poker
    Collusion ist ein Begriff, dem du lieber nicht begegnen möchtest, denn er bedeutet, dass sich mehrere Spieler am Tisch geheime Zeichen geben, um einen oder mehrere andere Spieler absichtlich reinzulegen. Wird dieser Betrug im Casino bemerkt, werden die Spieler vom Spiel ausgeschlossen. Anders beim Online-Poker, wo sich befreundete Spieler per Chat oder Telefon austauschen können und so den Tisch beherrschen. Richtig schwer wird es, wenn sich Spieler beim Online Poker ...
  • Connectors: Überdurchschnittlich gute Starthände
    Als Connector werden zwei aufeinander folgende Karten bezeichnet, zum Beispiel 7 und 8, 5 und 4 oder 3 und 2. Solche zwei Karten manchmal auch als „Zwei-Karten-Straße", da sie leicht zu einem Straight werden können. Noch spezifischer bezeichnet man zwei dieser Karten von einer Farbe als suited Connectors und zwei verschiedenfarbige Karten als offsuited Connectors. Bei einer 8 und einer 7 gibt es genau vier Connectoren. Diese wären 45678, 567899, ...
  • Continuation Bet: Wiederholende Wette
    Eine Continuation Bet ist das Setzen in einer Runde, nachdem du in der vorherigen Runde ebenfalls gesetzt hast. Du wiederholst dein Vorgehen, was oft als aggressives Spielen gedeutet wird. In der Praxis würde das so aussehen, dass du pre-flop eine Bet setzen könntest. Dein Gegner callt dich, sprich: Er zahlt deine Bet und geht mit. Jetzt wettest du auf dem Turn erneut, du wiederholst deine Bet. Aus diesem Grund ist ...
  • Dead Money: Das verlorene Geld ausgestiegener Spieler
    Als Dead Money wird das Geld bezeichnet, das sich im Pot befindet, aber nicht durch aktive Spieler hinein gelangt. Also beispielsweise Einsätze von Spielern, die bereits ausgeschieden sind. Wenn in einer Runde nach dem Flop ein paar Spieler folden, dann haben diese Dead Money in Form der Blinds gezahlt, wenn sie am Dealer Button sitzen. Wenn ein Spieler pre-flop oder auf dem Flop wettet, sprich eine Bet setzt, dann aber ...
  • Deal: Das vorzeitige Ende eines Spiels
    Wird ein Turnier vorzeitig beendet, wird das als Deal bezeichnet. Der Deal kommt nur zustande, wenn alle Spieler einverstanden sind, da das Preisgeld unter den sich noch im Spiel befindlichen Spielern aufgeteilt wird. Normalerweise wird das Turnier anschließend trotzdem zu Ende gespielt, um den Sieger zu küren, auch wenn das Preisgeld bereits verteilt wurde. Die Aufteilung kann nach unterschiedlichen Methoden erfolgen.     Bei der Chipcount-Methode erhält jeder Spieler den ...
  • Dealer: Auch du bist einmal der Kartengeber
    Dealer hat beim Poker nichts mit einem zwielichtigen Typen zu tun, sondern ist ein häufig auftretender Begriff. Der Dealer ist der Spieler, der die Karten gibt. Dabei muss der Spieler nicht zwangsläufig im tatsächlichen Sinne die Karten geben, oft gibt es eine Person, die die Karten austeilt und dem eigentlichen Dealer seinen Job abnimmt. Das Poker-Regelwerk besagt, dass jeder Spieler einmal der Dealer ist.     Er wird durch den ...

 

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