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Poker-Glossar

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 06.03.2020

Egal ob Neuling oder Fortgeschrittener – in der Pokerszene wirst du immer mal wieder mit neuen Begriffen konfrontiert, die du bisher noch nicht gehört hast. Liest du beispielsweise einen Fachtext, der eine neue Strategie beschreibt, wird es häufiger vorkommen, dass du über einen Begriff stolperst, mit dem du nichts anzufangen weißt. In genau solchen Momenten kommt unser Poker Glossar zur Hilfe. Hier werden die wichtigsten 100 Begriffe aus dem Poker kurz erklärt und meist mit einem Beispiel verdeutlicht. Wirf auch einen Blick auf die Online Poker Tipps, um schnell die ersten Erfolge einzufahren.

 

Poker-Glossar

 

  • Add on: Aufstocken des Guthabens
    Ein Begriff, mit dem Poker-Spieler öfters konfrontiert werden, ist das sogenannte Add On. Dahinter versteckt sich einfach nur ein anderer Begriff für einen erlaubten Rebuy in einem Rebuy-Turnier. Normalerweise scheidest du aus einem Turnier aus, wenn du kein Guthaben mehr auf dem Tisch liegen hast. Das war es jetzt mit dem Turnier, die ganze Vorbereitung und die Anfahrtskosten (offline) bleiben unhonoriert. Hier kommt jetzt das Add On ins Spiel. Und das A...
  • All In: Alles oder nichts!
    Wer sich einmal die Endrunde eines großen Pokerturniers wie die World Poker Series angeschaut hat, der kennt den Begriff All In. Das ist der Moment, in dem ein Spieler alles auf eine Karte setzt, all seine Chips in die Mitte des Tisches schiebt und von seinem Stuhl aufsteigt. Die Spannung steigt noch zusätzlich, entscheidet doch dieser Zug darüber, ob ein weitere Spieler aus dem Turnier ausscheidet oder einen XXL-Pot gewinnt, wenn ein andere Spieler diesen...
  • Ante: Ohne Ante keine Pots
    Ein Ante ist eine Art Zwangseinsatz. Diesen Einsatz muss jeder Spieler zahlen, bevor er seine Karten überhaupt gesehen hat. Dies ist notwendig, um einen Pot zu bilden. Daher ist der Ante kein Einsatz im herkömmlichen Sinne, sondern ist vielmehr als eine Art Gebühr zu verstehen. Pokervarianten mit Ante sind zum Beispiel Seven Card Stud oder Five Card Draw. Andere Varianten wie beispielsweise Texas Hold'em wird statt mit Ante mit Blinds gespielt, manchmal sind auch beide Arten der Einsätze fällig. Würde auf Ante o...
  • Backdoor: Die Hintertür zum Draw
    In Poker-Ratgebern triffst du häufig auf den Begriff Backdoor. Damit ist nicht die technische Bezeichnung für ein Spionageprogramm am PC gemeint, sondern damit wird eine spezielle Kartenkombination definiert. Unter der Backdoor, zu deutsch "Hintertür" ist ein Draw zu verstehen, der noch zwei weitere Karten zur Komplettierung der Poker-Hand benötigt. Ein Draw wiederum ist ein Pokerblatt, das noch nicht fertig ist. Dabei wird zwischen einem Straight Draw bzw...
  • Bad Beat: Im Showdown verlieren
    Wer kennt die Situation nicht: Du hältst auf dem Turn ein Bombenblatt und legst so richtig los. Wer soll dich jetzt noch aufhalten? In Gedanken hast du dir den Pot schon in die Tasche gesteckt und auch der River spricht für deine Hand. Im Showdown verlierst du dann, weil dein Gegner deine extrem gute Hand schlagen konnte. Jetzt erlebst du gerade Bad Beat oder auch "großes Pech". Eine Bad Beat ist im Poker, wenn ein vorerst starkes Blatt von einem vorerst deut...
  • Big Beat: Big bet nach Turn
    Pokerspiele werden oft mit festen Limits, auch Fixed Limits, gespielt. Dabei wird der niedrigere der beiden Einsätze als Small Bet bezeichnet, der größere als Big Bet. Bei einem 1USD/2USD Hold’em-Spiel beträgt die Big bet also 2 USD, die Small Bet 1 USD. In der Regel kommt die Big bet in den späteren Wettrunden zum Einsatz, wenn du deine und die Hände der Gegner einschätzen kannst. In Hold’em-Spielen dürfen Spieler in den ersten beiden Wettrunden jeweils nur den Wert der Small bet setzen.  
  • Big Blind: Blinds wandern am Tisch
    Pokervarianten wie beispielsweise Texas Hold'em, die mit Blinds gespielt werden, erfordern zwei Zwangseinsätze. Der größere der beiden ist der sogenannte Big Blind, der kleinere der Small Blind. Die Blinds werden in jeder Runde von einem anderen Spieler gezahlt. Dabei wird der Small Blind immer vom Spieler links neben dem Dealer gezahlt, der Big Blind wird vom Spieler links neben dem Small Blind-Zahler gezahlt. Dieses Vorgehen ist aus zwei Gründen wichtig. Ohne Blind-Einsatz würden Spieler viel öfter folden als ...
  • Blank: Nicht die Nerven verlieren
    Wer kennt die Situation nicht: Die Starthand sieht gut aus, der Flop hilft aber nicht wirklich weiter. Jetzt benötigst du auf Turn oder River eine gute Karte. Mit Glück triffst du. Hast du viel Pech, dann erscheint eine Blank oder auch Brick. Jetzt hilft nur noch ein Fold, um sich nicht in einem Showdown mit zwei High Cards wiederzufinden, in denen der Gegner die bessere Hand hält. Eine Blank ist eine Gemeinschaftskarte, die in einer Runde komplett nutzlos ist und keinem der Spieler hilft sein Blatt zu verbesser...
  • Blind: Mehr Action am Tisch
    Der sogenannte Blind ist ein Pflichteinsatz, den die Spieler erbringen müssen, bevor sie ihre Karten überhaupt gesehen haben. Mit dem Blind wird der Pot gebildet. Je nach Variante kann es auch einen Small Blind und Big Blind geben, statt zweier gleich hoher Blinds. Die Blinds werden immer von den beiden Spielern links des Dealers gezahlt. Somit unterscheidet sich die Spielweise mit Blinds von der mit Antes, bei der alle Spieler einen Pflichteinsatz tätigen müssen. Die Blind-Position am Tisch wandert am Tisch, so...
  • Broadway: Eine Straße als Kartenkombination
    Es gibt ein paar Kartenkombinationen, bei denen das Herz eines Pokerspielers höher schlägt. Egal ob Straße, Vierling oder zwei hohe Paare – erfahrene Pokerspieler haben sich hier ganz liebvolle Umzeichnungen für Spezialvarianten unter diesen Kombinationen ausgedacht. Ein Begriff, auf den du immer wieder stößt, ist der Broadway. Der Broadway in den USA ist die umgangssprachliche Bezeichnung für einen Straßenzug in New York, in dem sich ein Musical und Theater an das andere reiht. Auf dem Broadway findet sich beis...
  • Bubble Boy: Der Platz genau hinter den Geldrängen
    Bei der Bubble handelt es sich in der Regel um die Phase in einem Turnier, in dem sich entscheidet, ob du mit einem Gewinn nachhause gehst bzw. ob du am letzten Tisch des Turniers Platz nehmen darfst. Im Zusammenhang mit der Bubble ist oft der Ausdruck Bubble Boy zu vernehmen. Dieser Ausdruck beschreibt jetzt den armen Spieler, der den Bubble-Platz im Turnier belegt. Er belegt den Platz genau hinter den Geldrängen. Somit ist das Wort Bubble Boy ein Begriff für jemanden, der eigentlich großes Pech hatte, da er di...
  • Bubble: Kurz vor der heißen Phase
    Wer regelmäßig an Turnieren teilnimmt, der wird des öfteren auf den Begriff Bubble gestoßen sein. Und nein, bei der Bubble handelt es sich nicht um eine besonders aufgeblähten Pokerspieler. Das Wort Bubble hat in einem Poker-Turnier dafür gleich zwei Bedeutungen. Zum einen bezeichnet das Bubble die Platzierung, die gerade keinen Geldpreis mehr erhält. Das bedeutet, wenn in einem Turnier fünf Geldpreise ausgeschrieben sind, dann ist der sechste Platz die Bubble. Extrem ärgerlich, da du einen Gewinn um Haaresbreit...
  • Busted: Die Verbrecherjagd im Poker
    Es gibt so Tage beim Pokern, da läuft so gut wie nichts nach Plan. Das ist normal und wird so gut wie von jedem Spieler erlebt, egal ob es sich um einen Profi oder um einen Anfänger handelt. Es kommen keine guten Starthände. Wenn du mal triffst, steigt der Rest aus und bei einem eigentlich sicheren Showdown wirst du mit einer Bad Beat konfrontiert. Die Folge: Deine Chips gehen langsam aber sicher dem Ende entgegen. Am Ende steht meist ein verzweifelter All-In-Zug und wenn du hier weiterhin Pech hast, war es das ...
  • Button: Der spezielle Chip
    Der Button, umgangssprachlich oft als Dealerbutton bezeichnet, steht für einen speziellen Chip, der ein anderes Aussehen als alle anderen Chips im Spiel hat. Dieser dient ausschließlich dazu, den aktuellen Dealer zu markieren. Genauer gesagt, den aktuellen Kartengeber der Runde. Oft ist auf dem Button ein großes "D" aufgedruckt. Außerdem wird das Wort Button für die Position des Dealers genutzt, sodass der Button zum einen ein richtiger Gegenstand ist, a...
  • Buy-In: Bitte nehmen Sie Platz
    Als Buy-In wird im Poker der Betrag bezeichnet, den jeder Spieler entrichten muss, um am Tisch Platz nehmen zu dürfen, wenn es sich um ein Cash Game handelt, bzw. um den Betrag, um sich in ein Turnier einzukaufen. Bei einem Turnier stellt der Buy-In nur einen Teilbetrag des Gesamtbeitrags dar. Der Buy-In wandert in den Pot, der restliche Betrag ist die Teilnahmegebühr. Je nachdem wie hoch der Buy-In bei einem Turnier ausfällt, umso höher kann der Gesamtpreis, den du dort gewinnen kannst, ausfallen.   ...
  • Calling Station: Ein nicht gern gesehender Mitläufer
    Der Begriff Calling Station ist eine abfällige Bezeichnung für einen Spieler, der eigentlich nur ein Mitläufer ist und den die anderen Spieler oft lieber gar nicht am Tisch sehen würden. Denn dieser Spieler geht immer nur mit - er spielt einen Call - und setzt bzw. erhöht eigentlich nie. Dadurch ist der Spieler sehr passiv und geht bei jedem noch so schlechten Blatt mit, egal wie schlecht seine Aussichten auf Erfolg sind. Hat er allerdings mal ein gutes Blatt auf der Hand, wird er trotzdem callen, um seine Gegen...
  • Cap: Es passt kein Benzin mehr in den Tank
    Der Begriff Cap kommt aus dem Englischen. Er dient als eine Art Mengenbezeichnung bzw. als eine Art Mengenbegrenzung. Ist zum Beispiel beim Tanken ein bestimmtes Cap erreicht, passt kein Benzin mehr in den Tank. Auch beim Poker dient der Begriff Cap als eine Art Begrenzungsangabe für die Bets. Als Cap wird beim Poker die letzte bzw. maximale mögliche Erhöhung in einer Runde bezeichnet. In den meisten Spielen ist die letzte Erhöhung innerhalb einer Wet...
  • Cash Game: Spiele ohne Limit
    Cash Games sind das Gegenteil eines Turnier. Das bedeutet, dass bei Cash Games mit echtem Geld gespielt wird und es jederzeit möglich ist, neues Geld ins Spiel einfließen zu lassen, solange die maximale Summe des Buy-Ins nicht überschritten wird. Spricht ein Spieler von Cash Games, meint er damit oft Spiele ohne Limit, sogenannte No-Limit-Spiele oder Pot-Limit-Spiele. Bei diesen Spielen können Spieler so viel setzen wie sie möchten, was sie besonders attraktiv macht. Im Gegensatz dazu stehen die Fixed-Limit-Spie...
  • Check Raise: Treibe den Pot in die Höhe
    Das Check Raise ist ein bewusster Check, wenn du ein gutes Blatt auf der Hand hast. Dieses Vorgehen ist üblich, um nach dem Einsatz eines anderen Spielers zu erhöhen und so den Pot in die Höhe zu treiben. Das ganze läuft so ab: Du hältst eine gute Hand, checkst aber. Dein Gegner schätzt deine Hand wegen dem Check schwach ein und versucht jetzt durch ein aggressives Vorgehen, dich zum Fold zu bewegen. Er raist also nach deinem Check. Und jetzt ist er in deine falle getappt, da du jetzt einen Check-Raise machst, s...
  • Check: Ein extrem vielseitig einsetzbares Mittel
    Im Poker gibt es verschiedene Aktionen, die ein Spieler während einer Runde tätigen kann: Check, Call, Bet, Raise und Fold. Check bedeutet, dass der Spieler keine Aktion tätigt, also nichts setzt, und der nächste Spieler ist an der Reihe. Das Checken, zu Deutsch "schieben", ist allerdings nur möglich, wenn in der Spielrunde bisher noch nichts gesetzt wurde. Wenn alle Spieler checken, wird die nächste Karte aufgedeckt, ohne dass du dafür extra zahlen musst. Ein Check ist auch ein probates Mittel, um einen Bluff a...
  • Chip Race: Die Blinds werden erhöht
    Ein Chip Race findet im Poker statt, wenn in Turnieren die Blinds im Laufe des Spiels erhöht werden. Ein Beispiel: Am Anfang betragen die Blinds 10/20 Euro. Mit der Zeit werden die Blinds aber auf 50/100 Euro erhöht, dann werden die 10 und 20 Euro Chips nicht mehr gebraucht und werden umgetauscht, somit steigt ihre Wertigkeit. Chips, die nicht umgetauscht werden können, weil sie den neuen Wert nicht erreichen, in unserem Beispiel zwei 10 Euro Chips, wandern in den Pot. Für jeden dieser Chips im Pot bekommen die ...
  • Chop: Ein Begriff – mehrere Bedeutungen
    Das Wort Chop hat im Poker gleich mehrere Bedeutungen: 1) Eine Hand kann vorzeitig beendet werden, wenn sich die beiden Spieler, die die Blinds bezahlt haben, einigen können, ihre Einsätze zurückzunehmen. In diesem Fall wird direkt zur nächsten Hand übergegangen. 2) Eine Hand kann vorzeitig beendet werden, wenn sich alle Beteiligten einig werden und jeder seinen Einsatz zurück erhält. Auch in diesem Fall wird direkt zur nächsten Hand übergegangen. 3) Chop kann bedeuten, dass der Pot auf mehrere Gewinner aufgetei...
  • Coin Flip: Die klassische 50:50-Situation
    Der Coin Flip ist nichts anderes als eine klassische 50:50-Situation zwischen zwei Spielern. Rein theoretisch könnte das Spiel durch einen Münzwurf, daher auch der Begriff Coin Flip, entschieden werden, denn beide Spieler besitzen annähernd eine 50% Chance das Spiel zu gewinnen. Im Endeffekt handelt es sich um eine Situation, die ein Poker-Spieler vermeiden will. Denn in dieser Situation entscheidet nur noch das Glück. Können, Strategie und mathematische Präzision spielen in der Situation absolut keine Rolle meh...
  • Cold Call: Ein Call nach mehrmaliger Erhöhung
    Das klassische Call ist bekannt als Mitgehen, wenn du selbst nicht erhöhen möchtest. Cold Call bedeutet, dass du mitgehst, wenn bereits ein oder mehrere Spieler zuvor einen Einsatz getätigt haben und es zu Erhöhungen kam. Das bedeutet, dass du im Gegensatz zum callen nicht nur ein Gebot mitgehst, sondern gleich mehrere, nämlich den Einsatz und die Erhöhung. Das könnte so aussehen: Spieler A setzt und Spieler B raist. Spieler C zahlt die Bet und raist ebenfalls nochmal. Spieler A muss jetzt einen Cold Call machen...
  • Collusion: Fisch-Jagd im Poker
    Collusion ist ein Begriff, dem du lieber nicht begegnen möchtest, denn er bedeutet, dass sich mehrere Spieler am Tisch geheime Zeichen geben, um einen oder mehrere andere Spieler absichtlich reinzulegen. Wird dieser Betrug im Casino bemerkt, werden die Spieler vom Spiel ausgeschlossen. Anders beim Online-Poker, wo sich befreundete Spieler per Chat oder Telefon austauschen können und so den Tisch beherrschen. Richtig schwer wird es, wenn sich Spieler beim Online Poker zu Teams zusammenschließen. Das ermöglicht di...
  • Connectors: Überdurchschnittlich gute Starthände
    Als Connector werden zwei aufeinander folgende Karten bezeichnet, zum Beispiel 7 und 8, 5 und 4 oder 3 und 2. Solche zwei Karten manchmal auch als "Zwei-Karten-Straße", da sie leicht zu einem Straight werden können. Noch spezifischer bezeichnet man zwei dieser Karten von einer Farbe als suited Connectors und zwei verschiedenfarbige Karten als offsuited Connectors. Bei einer 8 und einer 7 gibt es genau vier Connectoren. Diese wären 45678, 567899, 6789T und 789TJ. Bei der 9 und 6 sieht das ganze schon anders aus. ...
  • Continuation Bet: Wiederholende Wette
    Eine Continuation Bet ist das Setzen in einer Runde, nachdem du in der vorherigen Runde ebenfalls gesetzt hast. Du wiederholst dein Vorgehen, was oft als aggressives Spielen gedeutet wird. In der Praxis würde das so aussehen, dass du pre-flop eine Bet setzen könntest. Dein Gegner callt dich, sprich: Er zahlt deine Bet und geht mit. Jetzt wettest du auf dem Turn erneut, du wiederholst deine Bet. Aus diesem Grund ist daher von einer continuation bet (wiederholende Wette) die Rede. In der Regel baust du so enormen ...
  • Dead Money: Das verlorene Geld ausgestiegener Spieler
    Als Dead Money wird das Geld bezeichnet, das sich im Pot befindet, aber nicht durch aktive Spieler hinein gelangt. Also beispielsweise Einsätze von Spielern, die bereits ausgeschieden sind. Wenn in einer Runde nach dem Flop ein paar Spieler folden, dann haben diese Dead Money in Form der Blinds gezahlt, wenn sie am Dealer Button sitzen. Wenn ein Spieler pre-flop oder auf dem Flop wettet, sprich eine Bet setzt, dann aber nach dem River aussteigt, wird auch der Wett-Einsatz des Spielers als Dead Money bezeichnet. ...
  • Deal: Das vorzeitige Ende eines Spiels
    Wird ein Turnier vorzeitig beendet, wird das als Deal bezeichnet. Der Deal kommt nur zustande, wenn alle Spieler einverstanden sind, da das Preisgeld unter den sich noch im Spiel befindlichen Spielern aufgeteilt wird. Normalerweise wird das Turnier anschließend trotzdem zu Ende gespielt, um den Sieger zu küren, auch wenn das Preisgeld bereits verteilt wurde. Die Aufteilung kann nach unterschiedlichen Methoden erfolgen.  
  • Dealer: Auch du bist einmal der Kartengeber
    Dealer hat beim Poker nichts mit einem zwielichtigen Typen zu tun, sondern ist ein häufig auftretender Begriff. Der Dealer ist der Spieler, der die Karten gibt. Dabei muss der Spieler nicht zwangsläufig im tatsächlichen Sinne die Karten geben, oft gibt es eine Person, die die Karten austeilt und dem eigentlichen Dealer seinen Job abnimmt. Das Poker-Regelwerk besagt, dass jeder Spieler einmal der Dealer ist.   ...
  • Dealer’s Choice: Der Dealer darf entscheiden
    Die Dealer's Choice ist eine spezielle Variante des Pokers. Dabei wandert die Position des Dealer in Form des Dealer Button jede Runde eine Person weiter und jeder Dealer darf entscheiden welche Variante gespielt wird. Beispielsweise kann der aktuelle Dealer entscheiden, ob die angesagte Variante nur für die momentane Hand gilt oder für die ganze Runde. Wählt der Dealer die Variante pro Hand, wandert der Button nach der Hand weiter. Wählt er jedoch die Runde, bleibt der Dealerbutton so lange vor dem Dealer liege...
  • Double Up: Chips verdoppeln
    Double Up bedeutet, dass ein Spieler seinen Stack verdoppelt, also am Ende der Runde doppelt so viele Chips hat wie zuvor. Um dies zu erreichen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Beispielsweise kann der Spieler alle seine Chips setzen bzw. All In gehen, und dabei gegen einen Spieler gewinnen, der mindestens so viele Chips besitzt wie er selbst. In der Regel sollte dies durch geschicktes Raisen und Re-raisen zu erreichen sein, wenn der Betreffend...
  • Draw: Ein unvollständiges Blatt
    Ein Draw ist ein Blatt, das noch unvollständig ist, dem eine oder auch mehrere Karten fehlen, um ein Blatt zu bekommen, mit dem vernünftig weitergespielt werden kann. Hier gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Vier Karten einer Farbe sind ein Flush-Draw, da nur noch eine Karte derselben Farbe zum Flush fehlt. Auch vier Karten einer Straße ist ein Draw, in diesem Fall ein Straight-Draw, da nur eine weitere Karte in der Reihe fehlt, um einen Straight zu legen. Das Gegenteil einer Draw ist eine Made Hand, ...
  • Drawing Hand: Eigentlich hast du schon verloren
    Drawing Dead im Poker ist eine undankbare Situation. Es bedeutet, dass du eigentlich schon verloren hast, egal welche Karten noch ins Spiel kommen, es selbst aber noch nicht weißt. Ein Beispiel: Spieler A hält vier Karten einer Farbe auf der Hand und hofft auf einen Flush. An sich ist das eine gute Ausgangssituation. Spieler B hält aber bereits ein Full House auf der Hand, was Spieler A ja nicht weiß. Für Spieler A ist das Spiel somit gelaufen, da er auf keinen Fall gewinnen wird, selbst wenn er seinen Flush noc...
  • Final Table: Der Sieger-Tisch
    Ein Poker Turnier startet oft an mehreren Tischen parallel, was wegen der großen Teilnehmerzahl notwendig ist. Im Laufe der Zeit scheiden immer mehr Spieler aus und die Tische werden dadurch reduziert. Zuletzt bleibt nur noch ein Tisch übrig. Dieser Tisch, an dem die besten Spieler das Turnier austragen und der Sieger entschieden wird, wird als Final Table bezeichnet. In der Regel findet an diesem Tisch dann die beste Action statt, denn hier treffen die besten Spieler des gesamten Turniers aufeinander. Diese hab...
  • Fish: Fische gehören ins Wasser
    Fish ist eine abfällige Bezeichnung für einen Pokerspieler, der negativ durch seine Spielweise auffällt. Fische haben in der Regel wenig Fachwissen, sind oft Neulinge im Poker und gehen nicht sehr strategisch vor in ihrer Spielweise. Oft überschätzen sie sich und bleiben mit schlechten Blättern viel zu lange im Spiel, teilweise aus Unwissen, teilweise aus Dummheit. Daher ist die Bezeichnung Fish auch ein Schimpfwort, mit dem diese Spieler belegt werden, da sie die anderen Spieler am Tisch meist nur aufhalten und...
  • Fixed Limits: Ideal für Anfänger
    Im Poker wird zwischen drei verschiedenen Varianten unterschieden: Fixed Limit, No Limit und Pot Limit. Beim Fixed Limit gibt es einen festen Wert, der beim Bieten nicht überschritten werden darf bzw. kann. Das heißt, du kannst nur so viel bieten, wie das vom Spiel vorgegeben wird. Ideal für Anfänger. Small Bet und die Big Bet sind vorgegeben und müssen eingehalten werden. Dem gegenüber stehen die Einsätze bei No Limit Spielen. Denn diese können vollkommen beliebig gewählt werden. Bei einem 1USD/2USD Hold’em Spi...
  • Float: Es passt kein Benzin mehr in den Tank
    Der Begriff Cap kommt aus dem Englischen. Er dient als eine Art Mengenbezeichnung bzw. als eine Art Mengenbegrenzung. Ist zum Beispiel beim Tanken ein bestimmtes Cap erreicht, passt kein Benzin mehr in den Tank. Auch beim Poker dient der Begriff Cap als eine Art Begrenzungsangabe für die Bets. Als Cap wird beim Poker die letzte bzw. maximale mögliche Erhöhung in einer Runde bezeichnet. In den meisten Spielen ist die letzte Erhöhung innerhalb einer Wet...
  • Floorman: Der Schiedsrichter des Pokers
    Der Floorman ist ein wichtiger Mitarbeiter des Casinos. Seine Aufgabe ist es, die Regeln des Spiels zu überprüfen und im Zweifels- oder Streitfall eine Entscheidung zu treffen. Er ist sozusagen der Schiedsrichter des Pokers, hält sich aber dezent im Hintergrund und agiert nur, wenn er wirklich gebraucht wird. Heutzutage sind Floorman auch dafür da, Betrug oder Betrugsversuche frühzeitig zu erkennen und entsprechende Spieler entfernen zu lassen. In Zeiten moderner Überwachungstechnik arbeiten Floorman oft in Zwei...
  • Flop: Drei Gemeinschaftskarten – ein Flop
    Als Flop bezeichnest du im Poker die ersten drei Gemeinschaftskarten, die aufgedeckt werden. Die beiden einzelnen folgenden Karten werden als Turn und River bezeichnet. Die Starthände werden ausgeteilt, wir befinden uns also pre-flop. Die Setzrunde ist vorbei und die ersten drei Karten werden aufgedeckt. Jetzt befinden wir uns auf dem Flop. Die nächste Karte wird aufgedeckt, wir befinden uns auf dem Turn. Die letzte Karte beginnt die River-Runde.  
  • Flush Draw: Besser als nichts!
    Der Flush Draw ist ein noch nicht fertiger Flush. Ein Flush findet sich in Pokerspielen mit fünf Karten. Er ist durch fünf Karten derselben Farbe gekennzeichnet. Unter Farbe wird nicht schwarz und rot verstanden, sondern Herz, Karo, Kreuz oder Pik. Das bedeutet, dass du fünf Karten mit einer dieser vier Farben haben musst, um einen Flush zu bekommen. Wie dieser Flush zusammengesetzt ist, ist zunächst egal. Natürlich zählt ein Royal oder Straight Flush meh...
  • Flush: 5 gewinnt!
    Den Flush findest du bei Pokerspielen, die mit fünf Karten gespielt werden. Den Flush erreichst du, wenn du fünf Karten derselben Farbe zusammen hast. Dabei kann es sich um fünf Karten von Pik, Herz, Karo oder Kreuz handeln. Auch wenn hier von Farbe gesprochen wird, dürfen Herz und Karo oder Pik und Kreuz nicht miteinander kombiniert werden. In einem normalen Pokerspiel gibt es 52 Karten von denen jede Farbe insgesamt 13 Mal vertreten ist.  
  • Fold: Die nächste Runde läuft besser!
    Wenn du dich in einem Spiel befindest, kann irgendwann der Moment kommen, in dem du erkennst, dass du keine Chance mehr auf den Pot hast. In dem Fall ist es besser, das Spiel zu beenden und erst wieder in der nächsten Runde einzusteigen. Um den anderen Mitspielern deinen Ausstieg zu verdeutlichen, legst du die Karten auf den Tisch. Dieser Vorgang wird als „folden“ bezeichnet.  
  • Four of a Kind: 4 gewinnt!
    Die Pokerhand Four of a Kind ist das dritthöchste Blatt und kommt gleich nach einem Royal Flush und Straight Flush. Bei einem Four of a Kind hast du vier Mal die gleiche Karte auf der Hand. Dies ist nur möglich, wenn du von jeder Farbe eine Karte hast. Welche Farbe oder welchen Wert die fünfte Karte hat, ist dabei völlig egal. Allein der Wert des Vierlings wird bei dieser Pokerhand g...
  • Free Card: Wenn keiner zahlt!
    Bei Free Cards handelt es sich um eine Karte, die du sehen, für die du aber nichts zahlen musst. Insgesamt gibt es beim Texas Hold’em fünf Gemeinschaftskarten. Dabei handelt es sich um die drei Karten im Flop, eine im Turn und eine im River. Entscheidet sich der Big Blind nach dem Flop für einen Check, kann es passieren, dass alle anderen mitziehen. Beim Check werden keine Einsätze gezahlt bis einer...
  • Freezeout: The winner takes it all!
    Freezeout ist eine Turnierform. Es gibt inzwischen unzählige kreative Ideen, um ein Turnier zu gestalten. Freezeout steht allerdings für zwei Gestaltungsmöglichkeiten. Bei der ersten Variante handelt es sich um das Verhalten, wenn alle Chips verspielt sind. Zu Beginn eines Turniers muss sich ein Teilnehmer mit einer Tischgebühr in das Spiel einkaufen. Für diese Tischgebühr erhält er eine vorgegebene Anzahl an Chips.  
  • Full House: Kein schlechtes Blatt!
    Ein Full House besteht aus einem Drilling und einem Zwilling. Bei einem Drilling müssen von einer bestimmten Karte drei verschiedene Farben vorhanden sein. Unter Farben versteht man beim Kartenspiel nicht schwarz und rot, sondern Herz, Karo, Kreuz und Pik. Ein möglicher Drilling ist zum Beispiel Herz 10, Karo 10 und Pik 10 oder Karo 4, Kreuz 4 und Pik 4. Gleiches gilt für den Zwilling, nur dass hier eine Karte weniger benötigt wird, also Pik 5 und Herz 5.  
  • Hand for Hand: Nur der Beste gewinnt!
    Hand for Hand ist eine Begrifflichkeit, die aus dem Bereich der Multitable Turniere stammt. Bei Multitable Turnieren werden zur gleichen Zeit viele verschiedene Pokerrunden gespielt. Nur die besten Spieler dieser Runden kommen weiter. Bei derartigen Turnieren haben nur die besten eine Chance auf einen Gewinn. Manchmal werden die Preisgelder unter den ersten hundert oder unter den ersten zehn verteilt.  
  • Heads up: Eins gegen Eins!
    Heads-Up ist das Spiel zwischen nur zwei Poker-Spielern, die sich quasi in der Königsdisziplin des Pokerspiels befinden. Bei einigen Spielern ist es fast egal, ob er ein gutes Blatt in den Händen hält oder nicht. Allein über psychologisches Kalkül schaffen sie es am Ende ihre Gegner in die Knie zu zwingen. Natürlich darf hierbei das analytische Denken nicht vergessen werden. Gerade bei Turnieren schaffen es nur diejenigen bis zum Heads-Up, die ebenso abgebrüht sind, wie ihr gegenüber.  
  • High Card: Die höchste Karte entscheidet!
    Bei der High Card handelt es sich schlicht und ergreifend um die höchste Karte auf der Hand. Die High Card ist dann von Bedeutung, wenn es ein Stechen zwischen zwei oder mehr Spielern gibt. Das ist einmal der Fall, wenn nicht eine Pokerhand zustande gekommen ist, aber auch bei einem Flush. Hat zum Beispiel ein Spieler einen Herz Flush aus zwei, fünf, neun, zehn und Bube und der andere hat einen Pik Flush aus zwei, fünf, neun, zehn und Dame, gewinnt der Pik Flush, da die Dame mehr Wert hat als der Bube.  ...
  • High/Low: Der Pot wird geteilt!
    Die Begriffe High/Low lassen erahnen, dass es sich um die beste und schlechteste Hand in einer Runde handelt. Das Problem bei der Definition der schlechtesten Hand "Low" ist, dass sie für jedes Spiel eigens ausgelegt werden kann. Es gibt allerdings ein paar Regeln, die sich als „gängig“ erwiesen haben und sich beim Omaha und Seven Card Stud finden lassen.  
  • Hole Cards: Die Karten, die keiner kennt!
    Hole Cards sind die Karten, die für die anderen Spieler nicht sichtbar sind. So werden zu Beginn eines Spiels die Karten verdeckt ausgegeben. Dieser Anfangsbestand ist für alle anderen nicht sichtbar. Gehst du zum Beispiel von der bekanntesten Pokervariante Texas Holdem aus, gibt es zu Beginn des Spiels zwei Hole Cards, die die Basis der Hand im weiteren Verlauf des Spiels darstellen. Beim Omaha werden hingegen vier Karten als Hole Card ausgegeben, von denen sich der Spieler zu Beginn zwei auswählen darf. &nb...
  • Home Game: Von zu Hause aus dabei!
    Der Begriff Home Game ist kein geschützter Begriff und beschreibt das Pokerspiel im eigenen Heim auf dem Sofa. Dies kann auf verschiedene Weise vonstatten gehen. Zunächst kannst private Pokerturniere veranstalten. Dazu benötigst du ein Kartenspiel, Chips und die Kenntnisse, wie Buy-Ins, Rebuy und dergleichen organisiert und berechnet werden. Dabei können PokerApps behilflich sein, die von einigen Online Pokeranbietern angeboten werden.  
  • In the Money: Nur die Besten gewinnen!
    Der Begriff „In The Money“ kann ins Deutsche mit „Im Geld“ übersetzt werden. In den einschlägigen Pokerforen findet sich häufig die Abkürzung „ITM“. Dabei wird jener Moment umschrieben, wenn sich der Spieler in die Gewinnriege hochgespielt hat. Gerade bei langwierigeren Turnieren werden nur für die ersten zehn, manchmal sogar für die erste 100 Plätze Gewinne ausgezahlt. Die Runde in der der 101 oder 11 Spieler aussteigt wird bei einigen Turnieren „Hand for Hand“ gespielt.  
  • Limit: Sicherheit geht vor!
    Grundsätzlich werden Pokerspiele in Limit und No-Limit-Spiele unterschieden. Beide bringen gewisse Eigenheiten mit sich, bei denen jeder Spieler entscheiden muss, was ihm lieber ist. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass nicht nur der Blind als minimaler Einsatz, sondern auch der maximale Einsatz pro Runde als Limit festgelegt wird. In der Regel bedeutet das, dass jeder Spieler maximal die Höhe des Pots setzen darf. Doch gibt es durch die Pokeranbieter individuelle Abwandlungen. Dadurch kann bereits im...
  • Limp in: Nicht mehr als nötig!
    In jeder Pokerrunde gibt es den sogenannten Blind-In. Das ist der Mindesteinsatz, der gezahlt werden muss, wenn  ein Spieler weiterhin an dem Spiel teilnehmen will. Nun gibt es drei Möglichkeiten, wie mit dem Blind-In umgegangen werden kann. Erstens: Der Einsatz wird erhöht, sodass jedes weitere Mitglied der Runde ebenfalls den höheren Betrag zahlen muss, um mitzuziehen. Zweitens: Der Spieler steigt aus, indem er die Karten ablegt und steigt beim nächsten Spiel wieder ein. Dr...
  • Loose: Nicht jede Hand führt zum Erfolg!
    Spieler lassen sich in der Regel in zwei Kategorien einteilen: Loose und Tight. Dabei hat Loose nichts mit dem Titel Looser zu tun, sondern mit der Eigenheit viele Hände zu spielen. Damit ist gemeint, dass der Spieler nahezu jedes Anfangsblatt spielen will, auch wenn er selbst mit einem hervorragenden Flop keine Chance auf eine höherwertige Hand hat. So sollten gerade Anfänger, die ihre Mimik – also ihr Pokerface – noch nicht im Griff haben und viel überlegen müssen, bei einer Kombination Herz zwei und Pik siebe...
  • Monster: Die Runde geht an dich!
    Es gibt Blätter, bei denen du dir sicher sein kannst zu gewinnen. Dazu zählen der Royal Flush, der Straight Flush, der Vierling oder auch das Full House. Hältst du eines dieser Blätter in den Händen, kannst du davon ausgehen, dass du die Runde so gut wie gewonnen hast und jetzt nur noch die eigene Psychologie darüber entscheidet, ob du die Mitspieler dazu bringst, aus Selbstsicherheit den Pot weiter zu füllen.  
  • Muck: Der Platz für Burn Cards!
    Bei Betrachtung eines Pokertisches, wirst du feststellen, dass ein äußerer Rand abgezeichnet ist. Auf diesem Rand kannst du deine Karten ablegen, ohne dass du gefoldest hast. Um sicher zu stellen, dass der Dealer die Absicht versteht, nutzen einige Spieler den sogenannten Cardguard. Ansonsten kann es passieren, dass die abgelegten Karten versehentlich eingesammelt werden. Um den Spieler davor zu schützen, gibt es allerdings auch den Muck.  
  • Nuts: Besser geht es nicht!
    Bei jedem Blatt gibt es dank der Wertigkeiten bessere und schlechtere Hände. Diese sind nicht von der Farbe, sondern allein von der Höhe der Karten abhängig. Einzig der Royal Flush hat keine Wertigkeitsstufen. Bei allen anderen Blättern gilt, dass die Hand mit der höchsten Karte gewinnt. So ist ein Straight Flush, der mit sieben endet, immer schlechter zu werten als ein Straight Flush, der ...
  • Offsuit: Nicht jedes Blatt ist möglich!
    Zu Beginn eines Pokerspiels werden die Hole Cards ausgegeben. Dabei handelt es sich im Fall von Texas Hold’em um zwei Karten. Diese werden so ausgegeben, dass die anderen Mitspieler sie nicht einsehen können. Damit ist die Basis des Spiels gegeben. Handelt es sich bei diesen Hole Cards um unterschiedliche Farben, wird von einem Offsuit gesprochen. Unterschiedliche Farben meint beim Poker nicht rot und schwarz, sondern Herz, Karo, Kreuz und Pik. &n...
  • Outs: Was ist möglich?
    Mit dem Thema „Outs“ befindet sich ein Spieler mitten in der Wahrscheinlichkeitsrechnung und im Erstellen von Hypothesen. Mit Outs werden die Karten bezeichnet, welche ihm bei gegebenen Hole Cards zu einem guten Blatt verhelfen würden. Hat er die Hole Cards Herz Dame und Karo drei, könnte er mit Hilfe von drei Damen oder drei Dreien zu einem Vierling kommen. Somit hat der Spieler sechs Outs.  
  • Overcard: Ein potentielles Risiko!
    Als Overcard wird die Karte bezeichnet, welche im Vergleich zwischen den Hole Cards und den Karten auf dem Board, also den Flops, Turn oder River am höchsten ist. Dabei geht es nicht um den Vergleich mit den Karten der Mitspieler. Angenommen es gibt noch drei Spieler in der Pokerrunde. Es werden folgende Hole Cards ausgegeben: Spieler 1: Kreuz vier, Karo Dame Spieler 2: Karo sechs, Pik sieben ...
  • Overpair: Zwei Asse sind am Besten!
    Bei einem Overpair werden die Hole Cards mit den Karten auf dem Board verglichen. Hiermit sind sowohl die Flop, als auch Turn und River gemeint. Ein Paar bildet die einfachste Form eines Blattes und kann noch nicht ganz als Monster bezeichnet werden. Sie ist immer dann gegeben, wenn zwei gleiche Karten in einer Hand liegen. Erhält der Spieler mit den Hole Cards ein Pärchen, geht es im weiteren Verlauf um das Einschätzen der Gegner und den Ausbau seines Blattes zu einem Monster.  
  • Pocket Pair: Eine gute Grundlage!
    Das Pocket Pair wird einzig und allein aus den Hole Cards gebildet. Es wird bei Spielbeginn ausgegeben. Dabei ist es völlig gleichgültig, aus welchen Farben es besteht, welche Höhe es hat, was auf dem Board liegt oder was die anderen Mitspieler auf den Händen halten. Dieses Pocket Pair ist auch unter der Bezeichnung Wired Pair zu finden. Ein nachträglich gebildetes Paar ist kein Pocket Pair.  
  • Pocket Rockets: Der beste Start!
    Beim Pocket Rockets handelt es sich um die höchste Starthand, die mit Hole Cards ausgegeben werden kann. Pocket Rockets steht im Pokerspiel Texas Hold’em für ein Paar Asse. Neben der Bezeichnung Pocket Rockets gibt es noch die Bezeichnung American Airline, kurz A-A und Bullets. Mit dieser Starthand ist es allerdings nicht möglich eine Royal Flush,
  • Pot Limit: Zwischen Fixed und No-Limit!
    Pot Limit ist eine Zwischenlösung aus dem Fixed und No-Limit. Du findest die Variante des Pot Limits bei dem Pokerspiel Omaha. Dabei geht es um den Betrag, der in jeder Runde gesetzt werden kann. Zunächst gibt es die vorgegebenen Blinds, denen jeder erst mal folgen kann. Soll dieser Blind erhöht werden, gibt es einen Mindest- und einen Maximalbetrag, der durch das Pot Limit vorgegeben wird. Dies ist insofern wichtig, als dass alle nachfolgenden Spieler be...
  • Pot Odds: Das Verhältnis zwischen Einsatz und Gewinn!
    Mit Hilfe des Pot Odds wird ermittelt, wie das Verhältnis zwischen Einsatz und Gewinn ist. Ist der Pot mit 60 Euro gefüllt und der Blind beträgt zunächst 5 Euro, hat Spieler 2 mit einem möglichen Gewinn von 65 Euro und einem Call von 5 Euro einen Pot Odds von 65 Euro : 5 Euro, also 13:1. Beschließt nun Spieler 3 auf Raise zu gehen und setzt 100 Euro handelt es sich um einen Pot Odds von 70 Euro : 100 Euro, also 7 : 10. In Dezimalzahlen hatte Spieler 1 noc...
  • Preflop: Schätze deine Gegner ein!
    Preflop bezeichnet die Phase, bevor der Flop aufgedeckt wird. In dieser Phase werden die ersten Sortierungen vorgenommen. Die Spieler haben ihr Hole Cards in der Hand und müssen sich klar machen, ob sie mit den gegebenen Karten eine Chance auf den Pot haben. Dies ist auch der Moment, um die Gegner kennen zu lernen. Wie verhalten sie sich, bevor sie folden oder raisen? All diese Fragen werden innerhalb des Preflops geklärt, da sich hier die Spieler sortieren.  
  • Quads: Der beste Vierling!
    Quad ist eine weitere Bezeichnung für einen Vierling, Four of a Kind oder auch 4oak genannt. Dabei handelt es sich um ein Blatt, welches in der Rangliste relativ weit oben steht. Da es bei einem Spiel mit 52 Karten keine zwei gleichwertigen Vierlinge geben kann, hat die fünfte Karte keinerlei Bedeutung. Ein Quads besteht also aus einer Karte aller vier Farben Herz, Karo, Kreuz und Pik.  
  • Rail: Wenn deine Karten im Spiel bleiben sollen!
    Schaust du dir einen Pokertisch an, siehst du nicht nur Fließ, sondern auch verschiedene Abschnitte auf dem Tisch. Dabei wird ein innerer Bereich und ein äußererer Bereich gekennzeichnet. Der äußere Bereich ist der sogenannte Rail. Er beschreibt den Rand um den sogenannten Muck. Der Unterschied von Muck und Rail ist für den weiteren Spielverlauf enorm wichtig.  
  • Raise: Erhöhe den Betrag!
    Während eines Pokerspiels bleiben dir unterschiedliche Möglichkeiten zu agieren. Der erste Spieler neben dem Dealer macht eine „bet“. Er setzt also darauf, dass seine Karten am Ende den Sieg bringen werden. Der nächste Mitspieler hat nun die Möglichkeit diese Wette zu bestätigen und mitzugehen. Das wird „Call“ genannt. Möchte er zunächst noch abwarten, wird das als Check bezeichnet. Er setzt nichts, legt seine Karten aber auch nicht ab.  
  • Rake: Der Anteil des Pokeranbieters!
    Natürlich möchten die Pokeranbieter in Casinos oder auch im Internet nach Möglichkeit reichlich mitverdienen. Daher gibt es den sogenannten Rake oder auch Chop. Dabei handelt es sich um den Anteil im Pot, der an den Veranstalter abgeführt wird. Die genauen Regelungen sind dabei von Veranstalter zu Veranstalter unterschiedlich. Im Groben lassen sich vier verschiedene Rakearten unterscheiden.  
  • Rakeback: Erhalte einen Teil zurück!
    Bei einem Rakeback erhält der Spieler einen Teil oder den komplett gezahlten Anteil des Rakes zurück. Rake ist der Anteil, den die Spieler an den Pokeranbieter zahlen müssen. Einige Pokeranbieter gehen allerdings dazu über ihren Kunden als Bonus einen Rakeback anzubieten. Manche Pokerseiten bieten sogar eine Rakeback-Flat an. Diese Angebote klingen zunächst verlockend, doch sollten die Bonusbedingungen genau betrachtet werden. Der Rake ist nicht die einzig...
  • Rebuy: Kaufe nach!
    Man unterscheidet bei Turnieren in die zwei Kategorien Freezeout und Rebuy. In einem Freezeout -Turnier bekommt der Spieler zu Beginn seine gekauften Chips und muss mit diesen bis zum Schluss auskommen. Hier ist auch noch ein Finanzmanagement gefragt. Sobald die Chips verloren sind, scheidet der Spieler aus dem Turnier aus. Daher ist ein Freezeout -Turnier relativ anspruchsvoll.  
  • River: Der Bluff beginnt!
    Beim Poker gibt es mehrere Gemeinschaftskarten, im Fall von Texas Hold’em fünf. Die ersten drei werden als Flop, die vierte als Turn und die fünfte als River bezeichnet. Wenn Flop, Turn und River ausgegeben werden sollen, müssen alle Mitspieler in der vorherigen Runde Call gehen, beziehungsweise alle Mitspieler müssen den gleichen Betrag in den Pot eingezahlt haben. Erst dann werden die Gemeinschaft...
  • Royal Flush: Besser geht es nicht!
    Royal Flush ist die höchste Form des Flush. Bei dem Flush an sich handelt es sich bereits um ein Monster, doch der Royal Flush ist sozusagen eine Flush Nuts. Es ist das Beste, was ein Flush bieten kann. Den Royal Flush gibt es in allen Farben und sie sind alle gleich viel Wert. Der Flush an sich besteht aus einer Farbe. Dabei ist es egal welche Karten darin enthalten sind, Hauptsache es handelt sich um fünf Piks, fünf Herzen, fünf Karos oder fünf Kreuze.  
  • Run it Twice: Die Karten werden erneut ausgegeben!
    Bei „Run it Twice“ handelt es sich um eine besondere Regelung für Cash Games, welche allerdings bei offiziellen Wettkämpfen verboten ist. Hier können Gesellschaftskarten mehr als einmal ausgegeben werden. Tritt eine solche Regelung in Kraft, ist es auch möglich, dass die Karten mehr als zweimal ausgegeben werden. Es ist nicht geregelt, ob der Flop, der Turn, der River oder alle fünf Karten betroffen...
  • Runner Runner: Wenn die richtige Karte nicht kommt!
    Wie der Name bereits verrät, rennt ein Spieler beim Runner Runner seiner perfekten Hand ständig hinterher. Ist er bereits dabei ein Blatt zu kreieren, kann es sein, dass der Flop leider nur eine oder überhaupt keine der benötigten Karten liefert. In diesem Draw – also auf dem Weg zu einer Pokerhand – wartet er auf die nächsten Gemeinschaftskarten. Dabei kann das ersehnte Glück im Turn, aber auch erst im
  • Satellite: Erspiele dir die Teilnahme!
    Satellite-Turniere stellen eine Möglichkeit dar, um sich in teure Turniere einzukaufen. Dabei handelt es sich um Vorturniere, die für ein wesentlich niedrigeres Buy-In gespielt werden können. Als Hauptpreis winkt bei diesen Satellite-Turnieren die Teilnahmen an einem weiteren Turnier. Gerade für internationale Turniere sind derartige Satellite-Turniere sehr beliebt. Jeder Spieler muss sich der großen Konkurrenz bewusst sein.  
  • Shark: Spiele mit allen Tricks!
    Shark ist ein relativ negativ belegter Begriff im Poker. Shark bedeutet im Deutschen „Hai“. Als Shark wird ein bestimmter Spielertypus bezeichnet, der sich nicht nur durch eine aggressive Pokerstrategie aus, sondern auch durch viel List auszeichnet. Sein Ziel ist es, nicht nur am Ende den Pot in den Händen zu halten. Er will einen möglichst vollen Pot in den Händen halten. Daher versteht er es, seine Mitspieler auszutricksen und sie in Sicherheit zu wähnen.  
  • Shorthanded: Pokern mit 3-6 Spielern!
    Im Poker gilt es zu unterscheiden hinsichtlich der Art des Spiels und der Turniere sowie der Anzahl der Teilnehmer. Es gibt drei verschiedene Klassifizierungen: Heads-Up, Shorthanded und Full Ring. Beim Heads-Up handelt es sich nur um ein Pokerspiel mit zwei Spielern. Diese Variante ist sehr kopflastig, da sich die beiden Spieler vor allem auf die psychologischen Feinheiten konzentrieren müssen.  
  • Shortstack: Der Spieler mit dem geringsten Vermögen!
    Stack meint das Vermögen, dass einem Spieler zur Verfügung steht. Gerade bei Freezeout-Turnieren, bei dem nur am Anfang ein Buy-In möglich ist, musst du sehr gut abwägen, wie hoch der Stack sein sollte. Der Spieler mit dem geringsten Stack wird Shortstack genannt. Er hat gegenüber den anderen Spielern einen deutlichen Nachteil. Finden viele Raise und Reraise statt, kann das Spiel für diesen Spieler schneller vorbei sein, als ihm lieb ist.  
  • Showdown: Das Ende naht!
    Auch Nicht-Pokerspieler können mit dem Begriff „Showdown“ etwas anfangen. Es beschreibt die letzten Moment vor dem großen Finale – im Film, Theater, aber auch im Poker. Als Showdown wird hier die letzte Runde vor dem Offenlegen der Karten bezeichnet. Dabei kann es sich um ein Heads-Up handeln oder um die letzte Runde aufgrund von All-Ins der Mitspieler. Am Ende des Showdowns steht der Sieger der Spiel...
  • Side Pot: Die letzte Chance!
    Normalerweise kommen während des Spiels alle Einsätze, die erbracht werden in einen Pot, welcher dann an den Rundensieger ausgegeben wird. Es gibt auch Ausnahmen. Spieler haben die Möglichkeit All-In zu gehen. In dem Fall geben sie all ihr restliches Geld in den Pot und hoffen auf den Sieg. Diese Taktik empfiehlt sich bei einem guten Blatt und wenig Restguthaben. Wenn klar ist, dass der Spieler den Zwangseinsatz einer weiteren Runde ohnehin nicht zusammenbekommt, ist dies seine einzige Chance im Spiel zu bleiben...
  • Slowplay: Wähne deine Gegner in Sicherheit!
    Die Taktik des Slowplay empfiehlt sich nur, wenn du ein sehr gutes Blatt in den Händen hälst. Beim Slowplay gibt der Spieler vor, ein schlechtes Blatt zu haben. Der Spieler steigt nur zögerlich in den Call mit ein und wähnt seine Mitspieler im Glauben, ihm überlegen zu sein. Er überlässt ihnen vermeintlich gute Karten, sodass sie glauben, das Spiel für sich gewonnen zu haben. Das Slowplay zeichnet sich durch eine tighte Spielweise aus, es wird also eher mit Bedacht und nicht aggressiv gespielt.  
  • Small Blind: Wenn du links vom Dealer sitzt!
    Blind und Ante sind Zwangseinsätze, die in jeder Runde gezahlt werden müssen. Blinds werden immer nur von zwei wechselnden Spielern erbracht, während Antes von allen Spielern gezahlt werden müssen. Ob nun Blind oder Antes berechnet werden, hängt von den jeweiligen Spielen und Anbietern ab. Blinds werden vor allem bei den Pokerspielen Texas Hold’em und Omaha erhoben.  
  • Split: Wie kann der Pot aufgeteilt werden?
    Unter splitten wird im allgemeinen Sprachgebrauch das Aufteilen einer bestimmten Sache verstanden. Im Poker bezieht sich das Splitten auf den Pot. Dieser kann nach verschiedenen Merkmalen aufgeteilt werden. Heads-Up mit „Run it Twice“ Ein Heads-Up ist immer dann gegeben, wenn sich nur noch zwei Pokerspieler gegenüber stehen. Dies kann sich im Laufe des Spiels ergeben oder von Beginn an der Turnierstruktur entsprechen. Während eines Heads-Up kann es zu einem „
  • Straddle: Erhöhe die Einsätze!
    Der Straddle ist eine Methode, um die Einsätze in einem Spiel zu erhöhen. Das bringt einmal einen größeren Pot und auch mehr Explosivität in die Runde. Dabei hat in jeder Runde ein anderer Spieler die Möglichkeit zu straddlen und ist direkt vom Blind abhängig. Während der Small und Big Blind zwingend erbracht werden müssen, ist der Straddle ein völlig freiwilliges Unterfangen, welches nicht bei allen Teilnehmern besonders beliebt ist.  
  • Straight Flush: Das zweitbeste Blatt!
    Ziel beim Poker ist es, ein möglichst hohes Blatt in den Händen zu halten. Der Straight Flush kann nur durch einen Royal Flush überboten werden. Wenn ein Spieler einen Straight Flush in den Händen hält, kann er sich ziemlich sicher sein, den Pot zu bekommen. Um einen Straight zu bekommen, muss er Karten sammeln, die die Reihenfolge lückenlos einhalten. Eine gestückelte Straße gibt es beim Pokern nicht. Für einen Straight ist es egal, ob es sich bei der...
  • Straight: Die Straße zum Sieg!
    Straight ist ein Blatt, welches dem Pokerspieler zum Sieg verhelfen kann. Im Deutschen wird der Straight auch als Straße bezeichnet. Da die Straße an sich bereits über viele Hände siegen kann, zählt sie zu den Monstern. Bei einem Straight benötigt der Spieler lediglich aufeinander folgende Karten. Dabei gilt die Reihenfolge Zwei, Drei, Vier, Fünf, Sechs, Sieben, Acht, Neun, Zehn, Bube, Dame, König, Ass. Welche Farben diese Karten haben, ist bei einer ei...
  • String Bet: Psychospielchen im Live Poker!
    String Bet ist eine Art Wette, die nur im Live Poker zu Hause ist. Zwar gibt es bereits Pokeranbieter, die bereits Avatare mit verschiedenen Emotionen ausstatten können, aber für einen String Bet reicht es derzeit noch nicht. String Bet ist in gewisser Weise ein Bestandteil des Slowplay. Bei einem String Bet legt der Spieler zunächst ein passives Verhalten an den Tag. Er vermittelt seinen Mitspielern, dass er bereit ist mitzugehen und führt dann völlig unerwartet einen Raise durch.  
  • Suited Connectors: Mit Kartenkombinationen zum Sieg!
    Von einem Suited Connector ist zum Beginn eines Spiels die Rede. Mit einem Suited Connector sind Kartenkombinationen gemeint. Die Karten können bereits mit den Hole Cards oder erst im Verlauf des Spiels als Suited Connectors auftauchen. Mit Suited Connectors sind Kartenpaare derselben Farbe gemeint, die unmittelbar beieinander liegen. Dabei kann es sich um das Paar Zwei-Drei, genauso, wie um das Paar König-Ass handeln.  
  • Tell: Erkenne deinen Gegner!
    Den Tell gibt es nur im Live-Poker. Es handelt sich um verräterische Anzeichen, die dem aufmerksamen Mitspieler die tatsächlichen Chancen des eigenen Blattes erzählen. Die Bandbreite der Tells ist riesig. Anfänger haben noch unzählige Tells. Diese gewöhnen sie sich einen nach dem anderen ab, um für ihre Mitspieler nicht mehr so durchschaubar zu sein. Dabei ist die Mimik eines Spielers das geringste Problem. Die haben die meisten Spieler relativ schnell im Griff. Problematischer sind die Übersprunghandlungen. Um ...
  • Three of a Kind: Einen Drilling als Basis!
    Bei Three of a Kind handelt es sich um ein Pokerblatt. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich dabei um einen Drilling. Der Spieler hält also drei Mal die gleiche Karte in unterschiedlichen Farben in den Händen. Mit einem Three of a Kind kann er jeden Zwilling besiegen, selbst wenn es sich um einen Ass-Zwilling und einen Zweier-Drilling handelt. Hält ein Spieler drei Asse in der Hand, kann dies als Nuts bezeichnet werden. Dabei ist es egal, aus welchen Farben sich der Drilling zusammensetzt.  ...
  • Tight: Das Spiel mit wenig Händen!
    Beim Poker unterscheidet sich die die Art und Weise, wie gespielt wird an der Anzahl der gespielten Hände. Werden viele Hände gespielt, ist die Rede von Loose, werden wenig Hände gespielt, wird das von Tight. Ein Spieler mit einer Loose-Spielweise wird im Allgemeinen als aggressiv und ein Spieler mit einer Tight-Spielweise als passiv bezeichnet. Dies ist zu kurz gegriffen. Es gibt durchaus aggressive Spieler, die tight spielen.  
  • Tilt: Wenn Emotionen dich verleiten!
    Tilt kann ins Deutsche mit „umkippen“ übersetzt werden. Befindet sich ein Pokerspieler im Tilt, kippt er von einem verantwortungsvollen Spieler mit ausgeklügeltem Bankroll Management in einen emotionalen Spieler mit verzweifelten Spielzügen. Spieler, die in einen Tilt geraten, haben zumeist eine Pechsträhne hinter sich und mehr Geld verloren als sie erwartet haben. Sie versuchen nun um jeden Preis dieses Geld zurück zu gewinnen.  
  • Turn: Eine der drei Gemeinschaftskarten!
    Bei vielen Pokerspielen werden Gemeinschaftskarten ausgegeben. Beim Texas Hold’em handelt es sich um insgesamt fünf Gemeinschaftskarten. Die ersten drei werden als Flop, die Vierte als Turn und die Fünfte als River bezeichnet. Bevor eine dieser Gemeinschaftskarten aufgedeckt wird, müssen alle Spieler den gleichen Betrag als Einsatz gezahlt haben. Einzige Ausnahme bilden Spieler, die All In gehen.  
  • Under the Gun: Wenn du links vom Blind sitzt!
    Bei dieser Bezeichnung wird eine Sitzposition am Pokertisch beschrieben. Es handelt sich um den Spieler, der direkt links von dem Blind sitzt. Sein Nachteil besteht darin, dass er als erster in der Runde agieren muss. Daher hat er einen deutlichen Positionsnachteil gegenüber den anderen Spielern. Er sitzt also „vor dem Pistolenlauf“. Der Spieler in dieser Position wechselt von Runde zu Runde mit dem weiterziehen des Dealers.  
  • Value Bet: Erhöhe den Gewinn!
    Manche Spieler haben ein sehr sicheres Gespür dafür, ob sie den Pot für sich gewinnen oder nicht. Hält jemand eine starke Hand, kann er durch ein bestimmtes Verhalten seine Mitspieler zu höheren Einsätzen motivieren. Doch in der letzten Runde greifen viele Spieler auf die Value Bet zurück. Deren Zweck ist es einzig und allein, den Gewinn zu erhöhen. Der Spieler setzt also eine höhere Bet, um die seine Mitspieler bei einem Call zu einem höheren Einsatz zu bewegen.  
  • Walk: Gewinnen ohne Kampf!
    Für das Pokerspiel ist taktisches Kalkül, analytisches Denken und eine gute Beobachtungsgabe notwendig, ein bisschen Glück kann nicht schaden. Dies ist notwendig, wenn alle Mitspieler aufgrund schlechter Karten folden und nur noch ein einziger Spieler übrigbleibt, der dann den Pot gewinnt. In dem Fall hat er einen Walk erhalten, weil er ohne Kampf und Spielkunst zum Pot durchlaufen konnte.  

 

Poker-Glossar

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Zu viele gute Angebote?